Die „Eigene Scholle“ von 1913
Das Farbbild zeigt ein Modell-Gebäude aus dem Jahr 1913 .
Herbert Gottschalk: „Das Rätselbild vom 3. März ist das Modell eines Arbeiter-Wohnhauses „Eigene Scholle“ und wurde auf der Rosen- und Gartenbauausstellung 1913 in Forst vorgestellt.
Das Haus kostete damals 7 900 Mark, 15 Prozent mussten gleich bezahlt werden. Der Rest von 85 Prozent in Jahresraten von 168 Mark. Das Haus war dann 1973 abbezahlt.“
Wolfgang Schenk hat uns nicht nur die richtige Lösung geschrieben, er hat uns auch eine Karte geschickt, die so richtig zum Rätselbild passt und nebenstehend abgebildet ist.
Er schrieb dazu: „Das wunderschöne Rätselbild zeigt ein Einfamilienhaus, welches im Jahre 1913 zur RUGA – Rosen- und Gartenausstellung – auf der Wehrinsel vorgestellt wurde. Acht Firmen aus Forst zeichneten für die Einrichtung verantwortlich. Es handelt sich hier um ein Muster eines Siedlungshauses der Landgesellschaft „Eigene Scholle“ in Forst. Auch heute ist diese Hausform noch im Trend.“
„Das Haus auf dem Rätselbild wurde zur Rosen und Gartenbauausstellung 1913 präsentiert“, schreibt unser Stammleserin Elfriede Bonkatz richtig. „Später war es das Gärtnerhaus mit Wohnung. Zur DDR-Zeit waren im Erdgeschoss Wasch- und Umkleideräume, sowie Räume für die Gartengeräte untergebracht.“
Hans Schröter hat uns per E-Mail mitgeteilt: „Die Postkarte zeigt einen Entwurf für die Siedlung „Eigene Scholle“. Es stand im Rosengarten während der Rosen- und Gartenbauausstellung 1913.“
Leserin Ulrike Klemm hat die Lösung auch gewusst. Sie schrieb uns: „Der Rosengarten ist immer noch das Wahrzeichen unserer Stadt, hier haben wir als Kinder schon viele Stunden verbracht! Auch zu DDR-Zeiten waren die Anlagen mal mehr gepflegt und mal weniger, einige Stellen sind auch heute noch, wie ich sie als Kind in Erinnerung behalten habe.
Heute ist alles moderner geworden, auch sind die Veranstaltungsangebote mit den Führungen sehr vielseitig. Gerne erinnere ich mich aber noch der Chorkonzerte jeweils im Sommer, damals kamen viele Sänger nach Forst, die dann mehrere Stunden gesungen haben. Auch haben Orchestermusiker aus Cottbus gespielt. Das Rosengartenfest war immer sehr beliebt bei Forstern und Gästen.“
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