
In 5. Generation wird in Bohrau dieses Gasthaus betrieben
Wilfried Menzel schreibt: „Ich möchte mich kurz zu dem Foto äußern, da ich praktisch zur Verwandtschaft der Eigentümer gehöre. Ich hatte mich noch bei meiner Mutter Gertrud Rauner geborene Buder und in erster Ehe verheiratete Menzel, rückversichert, ob es wirklich das Gasthaus in Bohrau ist. Ich kenne es so nur von Fotos. Das Haus existiert so nicht mehr, weil es 1945 fast völlig zerstört wurde. Nach dem Krieg wurde es wieder aufgebaut, aber mit dem Giebel nicht mehr zur Straßenseite. Links neben dem Haus stehen Emma Schulze, geborene May und Emil Schulze. Das sind meine Urgroßeltern, welche ich leider nicht mehr kennengelernt habe. Aus der Ehe gingen drei Mädchen hervor, Elsa, Hertha und Liesbeth. Liesbeth Schulze heiratete 1929 Erich Buder aus Klein Briesnig. Ab jetzt war es das Gasthaus Buder, welches von meinem Cousin Arnulf Buder bis heute weitergeführt wird. Es nennt sich heute Gasthaus „Zur Oase“.
Gertrud Rauner schreibt: „Das ist mein Elternhaus, da bin ich geboren in diesem Haus. Es sind meine Großeltern, die dort abgebildet sind. Das Haus ist nach dem Krieg abgebrannt und wir haben es wieder aufgebaut. Jetzt ist dort eine Gaststätte drin und die wird in 5. Generation von meinem Neffen betrieben.“
Anrufer Norbert Salan erinnert sich noch an die 80er und 70er- Jahre, als diese Gaststätte „UV Disko Leipzig“ hieß. Selbst von Döbern und Guben sind hier die jungen Leute nach Bohrau gekommen. „Damals gab es auch nachts eine Busverbindung zwischen Forst und Guben“, erinnert er sich. Er selbst schwang jedoch erst in den 80er-Jahren hier sein Tanzbein.
Ein gerahmtes Foto gewonnen hat Wilfried Menzel.
Herzlichen Glückwunsch!






