Bitte aktiviere / Please enable JavaScript![ ? ]
Guben: Die Neustadt mit dem Zindelplatz - Märkischer Bote Guben: Die Neustadt mit dem Zindelplatz Guben: Die Neustadt mit dem ZindelplatzMärkischer Bote
Freitag, 19. April 2024 - 20:38 Uhr | Anmelden
  • Facebook SeiteTwitter Seite

header-logo

 
Overcast
7°C
 
das epaper der lausitzer heimatzeitung
Anzeigen

Guben: Die Neustadt mit dem Zindelplatz

Bilder aus der alten Neißestadt Guben | Von | 15. März 2008

damals080322_gu

Die Neustadt mit dem Zindelplatz

Aus Guben haben wir wieder einige Zuschriften bekommen. Dietrich Kühn schrieb uns. „Es handelt sich um die Neustadt. Die historische Neustadt war der Teil der Werder-Vorstadt zwischen Klostermauer im Norden, Zindelplatz im Osten und dem Neisseufer im Westen. Südlich wurde sie begrenzt durch den Spicherer Platz.
Der Straßennamen blieb bis 1945 (heute Obroncow Pokoju). Die Neustadt entstand möglicherweise bereits vor 1400. Um 1530 war sie noch lückenhaft bebaut und einreihig.Die Häuser wurden damals in leichter Bauweise errichtet, denn im Falle einer Belagerung wurden sie abgerissen und das Material für die Stadtbefestigung benutzt. Im Hintergrund des Bildes ist der ehemalige Topfmarkt und das Gymnasium zu erkennen. Das Bild entstand wahrscheinlich zwischen 1920 und 1930. Heute sind diese Häuser bis auf zwei durch den Krieg zerstört und abgetragen. Das rechte Haus mit Julius Witt ist ja zerstört, aber ein Bauzaun umgibt das neue Fundament schon einige Jahre.“
Christel Liebelt erzählte uns: „Es ist die Neustadt, links die Nummer 47 steht nicht mehr, es war die Bäckerei meiner Schwiegereltern. Weiter links kommt dann die Nummer 50, die gehörte einem Herrn Fendrich. Da war eine Büchsenmacherei, so für Konserven. Rechts war Julius Witt, eine Drogerie am Zindelplatz Nr. 15. Heute steht dort ein Haus mit vielen unterschiedlichen Fenstern, was ganz ungewöhnlich aussieht. Es ist Gelb. Daneben ist der Gubiner Busbahnhof und eine Boutique.“
Irene Welkisch teilte uns mit: „Es ist der Zindelplatz mit dem Blick in die Neustadt. Dort, wo die Bäume sind, war der Topfmarkt. Hier wurde auch 1868 das Gymnasium eingeweiht, da haben alle Glocken der Stadt geläutet.“
E. Wegener erzählte uns am Telefon: „In die Schule ganz hinten bin ich von der ersten bis zur dritten Klasse gegangen. Das linke Gebäude müsste noch stehen, es ist die alte Zindel-Drogerie am Zindelplatz. Damals war ich ungefähr zehn Jahre alt. Die Gegend um die Schule hatte viele Geschäfte, da war z.B. Möbel-Zeschke. Diesmal war das Bild ziemlich schwierig, aber ich habe mit einigen Gubenern gesprochen, die haben dann das Bild auch erkannt. Ansonsten habe ich die „Damals war’s“-Rätselbilder eigentlich immer auf einen Blick erkannt.“
Bärbel Koschack schrieb: „Das Foto zeigt in Blickrichtung vom Zindelplatz zur Neustadt. Zindelplatz 15 war eine Drogerie von Julius Witt, genannt „Zindeldrogerie“. Rechts vor der Zindeldrogerie ging es in Richtung „Dicker Turm“. Zindelplatz Nr. 11 war der Frisör Max Ritter und Nr. 12 die Eisenhandlung Arthur Nathke. Es gab noch die Huthandlung Emil Fendrich und den Büchsenmacher Friedrich Redlich.“.



Anzeige

Kommentar schreiben

Kommentar


Das könnte Sie auch interessieren: