Guben: Frau Heinrich konnte fast alles

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In unserer letzten Ausgabe hatten wir den Blick in die Bader- und die Königstraße, Blick vom Jentschplatz, gesucht

 

 


Leser erinnern sich an Jentschplatz/Baderstraße/Königstraße

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch „Stammrätsler“ S. Menzel aus Guben. Er schreibt folgendes: „Die sehr alte Aufnahme zeigt den Jentschplatz im Kreuzungsbereich mit der Baderstraße linkerhand in die Königsstraße führend. Am Dicken Turm vorbei, Blick zum Jentzschplatz 1 mit Schneiderin Frau Heinrich. Am Jentsch-Platz 2 befand sich das Stadtmuseum. Dort fuhr auch früher unsere Gubener Straßenbahn vorbei. Das Museum beherbergte das Altertumsmuseum, eine Nische mit dem Fischmännchen-Brunnen, an dem man sich einst erfrischen konnte, sowie eine reichhaltige Sammlung heimatlicher Altertümer, unter anderem eine Nachbildung des Goldfundes von Vettersfelde sowie eine schöne Bauernstube auf den Etagen.“
Bernd Müller aus Eisenhüttenstadt schreibt: „Mein Vater hat öfter vom Museum am Jentschplatz erzählt. Dort gab es wohl eine Kopie des legendären Goldfundes aus dem Ort Vettersfelde. Wo das Original abgeblieben ist, kann ich nicht sagen. Zudem zeigt das Foto die Blicke in Richtung der Bader- und der Königstraße.“
Franz Bergmann aus Guben merkt an: „Ja, unser schönes altes Guben. Ich erinnere mich noch gut an die Schneiderin Heinrich. Wie ihr Vorname lautete, ist mir leider entfallen. Aber bei ihr war meine Familie in früherer Zeit öfter zu Gast. Es gab eigentlich nichts, was sie nicht beherrschte.“
Gewonnen hat Franz Bergmann.     Herzlichen Glückwunsch!