Mit Möbelwagen von Gustav Tamm / Kaum Details zur Westseite des Lohmühlenweges bekannt
Unser letztes Rätselbild war ein Ausschnitt einer Aufnahme des Lohmühlenweges. Allein die Lösung war nicht schwer, mehrere Gubener erkannten den Weg an der Neiße. Doch Details zu den Gebäuden waren nur sehr wenige zu bekommen. So schreibt uns Joachim Nikolai: „Ich habe die Karte auch in meiner Sammlung. Es ist der Lohmühlenweg, von dem Sie nur einen Auschnitt gewählt haben. Links im Hintergrund ist die Klosterkirche zu erkennen. Rechts hinter den Bäumen folgt dann die Neiße, auf der sogar ein Kiesbagger zu erkennen ist. Das Gebäude links ist ein Wohnhaus, das steht heute noch. Davor ist recht klein, aber auf dem Original sehr deutlich zu erkennen, ein Möbel- oder Lieferwagen von der Spedition Gustav Tamm zu erkennen. Der Schriftzug steht in großen Lettern an der Plane. Die Firma transportierte alles, was anfiel, auch ein Kohlehandel soll dazugehört haben. Zur Jahrhundertwende war der Firmenstandort in der Frankfurter Straße.
Leider weiß ich nicht, zu welcher Fabrik der Schornstein gehörte, das würde mich sehr interessieren.“
Die Spedition Gustav Tamm ist am 15. März 1887 gegründet worden, ist im Kalendarium von Andreas Peter nachzulesen. Tamm hatte das Speditions-, Möbeltransport- und Kohlengeschäft der Familie Conrad Rohde gekauft. Im März 1892 wechselte die Firma auf das Grundstück Frankfurter Straße 21 und wurde im September dieses Jahres in eine Offene Handelsgesellschaft umgewandelt, heißt es dort weiter.
Vielen Dank allen Ratefreunden. Vielleicht erreichen uns nachträglich Informationen zu diesem Motiv, die wir gern veröffentlichen.






