
Engelmanns Berg gehörte zu den beliebtesten Anlaufpunkten der Berge:
Dass unsere Rätselfrage diesmal so schwer war, hat uns schon überrascht. Ritha Gerth tippte ebenso wie Arno Schulz auf „Sanssouci“ mit großen Fragenzeichen, doch S. Menzel lag diesmal mit Lösung A) richtig. Er schreibt: „Engelmanns Berg war wohl der schönste Aussichtspunkt der Gubener Berge mit großartigem Panoramablick. Einst gelegen zwischen der Wilhelmshöhe und dem Bismarckturm bot sich den Besuchern zu dieser Zeit ein weißes Blütenpanorama, wo Kirschbäume, Apfelsorten ‘Großer Germersdorfer’ und ‘Bismarckapfel’, ebenso Birnenbäume ‘Holde Miene’ und Pflaumenbäume ‘Königin Viktoria’ in voller Pracht standen. Nicht umsonst zog es tausende Gäste aus nah und fern zur bekannten Gubener Baumblüte in die einstige Weinbaugegend. ‘Engelmanns Berg’ war bekannt für eine gute Küche und den großen schattigen Garten, der gern von Vereinen und Gubenern auch nach der Baumblüte genutzt wurde. Neben der Baumblüte in Werder war Guben ein Anziehungspunkt für Berliner und Bewohner der Mark Brandenburg.“
Auch Wolfgang Jauer war sich nicht sicher und notiert auf seiner Karte: „Es könnte Engelmanns Lokal sein, das Gasthaus des Tuchfabrikanten Engelmann. Es gab aber schon Vorbesitzer, doch bekannt wurde es durch die Baumblütenzeit in Guben mit den jährlichen Massen, die hierher strömten. Zu besten Zeiten wuchsen überall Restaurants wie Pilze aus Gubener Boden, bis zu 70, hab ich mal gelesen, sollen es gewesen sein. Aber das war weit vor meiner Zeit, da ich erst nach dem Kriege in die Stadt kam.“
Vielen Dank. Ein Bild im Rahmen gewinnt Wolfgang Jauer. Herzlichen Glückwunsch!







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