Der Kirchturm kann wieder bestiegen werden.

Das schöne Aquarell hat Sabine Mischok aus der Cottbuser Sanzebergstraße wieder mal zum Fabulieren angeregt: „Ein Bild aus Guben, wohlbekannt, / Rathaus und Kirche – gleich erkannt. / Teils zerstört seit über 80 Jahren; / Teilung mussten die Leut’ erfahren. / Vom Marktplatz ist wenig nur erhalten, / das die Gubiner seither verwalten.“ Auch Dietmar Schwiek aus Neißemünde liegt richtig: „Hallo – ich meine diesmal mit GUBEN auf der richtigen Spur zu sein. Es sollte eine Ansicht der Stadt- und Hauptkirche darstellen, welche sich jetzt in GUBIN als Ruine befindet. Auch das Rathaus ist zu sehen.“
Der Cottbuser Frank Irmer erkennt: „das Gubener Rathaus mit seinem markanten Turm auf der Ostseite. Es entstand 1502 und wurde 1672 spätgotisch umgebaut. Dahinter schaut der Turm der Stadt- und Hauptkirche hervor. Er ist zu besteigen. Leider ist das Hauptschiff noch Ruine. Die rechts vor dem Ratskeller vorbeiführende Straße ist heute die Westerplatte.“ Burkhard Güntzel aus Felixsee meint: „Guben, heute Gubin, das ehemalige Rat-, heute Kulturhaus. Der rote Turm gehört zur (Ruine) der Stadt- und Hauptkirche.“
Arno Schulz aus Guben schreibt: „Kein Zweifel, es ist der einstige Markt mit Kirche und Rathaus von Guben im heute polnischen Teil. Der wohl berühmteste Besteiger des Rathausturmes war Zar Peter I., der 1711 die Uhr besichtigte, die allerdings zu dieser Zeit beschädigt war. Vor dem Rathaus und der daneben stehenden Kirche fanden die Wochenmärkte statt, wie im Hintergrund zu erahnen ist, und auch die Straßenbahn zwängte sich 1904 bis 1938 durch die engen Straßen. Bei dem Kämpfen ‘um den Endsieg’ wurde die Altstadt 1945 vollkommen zerstört. Das Rathaus wurde im alten Stil wieder aufgebaut und auch der Kirchturm der Stadt- und Hauptkirche ist wieder begehbar, was ich schon mehrmals nutzte. Auch in der Gaststätte ‘Tercet’ im alten Rathaus war ich schon zu Gast.. Das Gemälde halte ich für ein Werk von Felix Lücking 1889-1945.“
Weitere Beiträge über das historische Cottbus finden Sie hier!









Schreibe einen Kommentar