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Spremberg: Lichtlos den Georgenberg runter

Bilder aus dem alten Spremberg | Von | 7. Oktober 2016

In unserer letzten Ausgabe hatten wir den Blick in die Spremberger Bergstraße mit der Katholischen Kirche gesucht

In unserer letzten Ausgabe hatten wir den Blick in die Spremberger Bergstraße mit der Katholischen Kirche gesucht

Leser erinnern sich an die Ecke Georgenstraße/Bergstraße in Spremberg

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Hans-Joachim Klammer aus dem thüringischen Gotha. Er schreibt folgendes: „Das Bild scheint mir nicht sehr alt zu sein. Es zeigt die Einmündung der Bergstraße von der Georgenbergstraße. Das linke Gebäude ist eine ehemalige Textilfabrik, übrigens eine der wenigen in Spremberg, die keinen Gleisanschluss der Stadtbahn hatte. In dem rechten Gebäude war unten mal ein Geschäft drin. Im Hintergrund ist die katholische Kirche von Spremberg zu sehen. Schräg gegenüber davon sind wir als Kinder eine Zeit lang zum Religionsunterricht gegangen. Am Ende der Straße war rechts eine Sandgrube, wo wir als Kinder oft spielen waren. Als Jugendliche sind wir dann ins Bergschlösschen gegangen. Als Kind bin ich mal mit dem Fahrrad bei Dunkelheit ohne Beleuchtung den Georgenberg runter gefahren und beim Fleischer, hinter der Spreebrücke, im stehengebliebenen Fahrradständer hängen geblieben.“
Peter Hering merkt an: „Es handelt sich um den Eingang der Bergstraße mit der Tuchfabrik Lewi auf der linken Seite. Die Zeit ist Anfang der 1990er-Jahre, da man die Werbung der Familie Mechler erkennen kann.“
Ulrich Müller aus Cottbus schreibt: „Links ist die ehemalige Textilfabrik Lewi zu sehen. Es handelt sich um eine bis heute beeindruckende Architektur, auch wenn der Komplex ziemlich düster wirkt. Mein Großvater hat mir erzählt, dass im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts jeden Morgen zig Leute unterwegs waren, um in den „heiligen Hallen“ ihre Arbeit aufzunehmen. Spremberg soll damals einem Ameisenhaufen geglichen haben. Längst ist der alte Glanz verblasst. Seit vielen Jahren verfällt die Ruine zunehmend. Es wäre sehr wünschenwert, wenn sich dort endlich ein neuer Nutzer
fände.“
Gewonnen hat diesmal Hans-Joachim Klammer.
Herzlichen Glückwunsch!



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