
Günter Lohr erinnert sich an das Ensemble rund um den Teschnitz-Teich:
Nicht ganz einfach ist unser Rätselbild der vergangenen Woche gewesen. Dennoch wussten einige Leser wieder die korrekte Antwort. Dazu gehört auch Günter Lohr aus Spremberg. Er schreibt: „Auf dem Foto sind der Teschnitzer Teich, linksseitig das ehemalige Schloss, in der Mitte die Mühle und daneben das Wohnhaus zu sehen. Ganz rechts das Gebäude mit dem weißen Giebel wurde als Pferdestall genutzt. Mit den Pferden wurde das Getreide von den Bauern geholt beziehungsweise das Mehl zu Bauern und Bäckern ausgeliefert. Das Bild scheint sehr alt und wurde vor dem Jahr 1914 aufgenommen. Die Mühle wurde zu jener Zeit mit Wasserkraft betrieben, was am angestauten Teich erkennbar ist. Von dort wiederum führte der gemauerte Graben zum Wasserrad. Später wurden Mühle und Wohnhaus aufgestockt. Anschließend erfolgte der Antrieb des Ensembles mittels Dampfmaschine und noch später per Elektromotor. Um 1950 durfte ich die Ferien bei Oma in der Mühle verbringen, was mir sehr gefiel. Da wurden immer Plinze gebacken, denn Mehl gab es zu jeder Zeit. Teich und Kochsa waren sehr fischreich. Die Nordseite des Gewässers wurde als Badestrand genutzt. Im linken Gebäude befand sich eine Gaststätte mit Biergarten. Bis zur Wende wurde das Lokal als Ferienlager der Reichsbahn genutzt. Auch Kinder aus Frankreich machten dort Urlaub. Hinter dem Haus befand sich eine Quelle, wo das Wasser aus dem Berg floss. Laut dem Lauermann-Buch nutzten der Räuber und seine Bande das frühere Schloss als Unterschlupf. Der Höhepunkt soll um das Jahr 1760 gewesen sein. Damals war die Bande dank Abtrünniger und benachteiligter Adliger zahlenmäßig recht stark. Gewonnen hat dieses Mal unser treuer Leser Günter Lohr aus Spremberg.
Herzlichen Glückwunsch!







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