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Spremberg: Pilz auf dem Georgenberg

Bilder aus dem alten Spremberg | Von | 19. Januar 2009

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Pilz auf dem Georgenberg

Einstiger Strohpilz bot Unterstellplatz bei Regen
Manfred Gnida schrieb uns: „Von der Slamener Höhe am Weinberg geht dieser wunderbare Panoramablick auf drei markante Bauten auf dem Georgenberg.
Im Vordergrund der originale 1932 errichtete Strohpilz. Dieser riedgedeckte Pilz diente Spaziergängern auf dem schönen, angelegten Serpentin- und Wanderwegen als Schutz bei Regen und man hatte in dieser Zeit eine einmalige Aussicht auf die Stadt und deren Umfeld.
Auch konnte man damals nicht nur den Pilz mit einem Strohdach finden, denn auch viele Häuser waren im Dorf Slamen damit gedeckt. Vom Pilz aus erreicht man entlang des Nachtigallenstegs den höchsten Punkt des Georgenberges in der Nähe des heute befindlichen Funkmastes.
Der Pilz wurde gern als Platz für Jugendliche und Verliebte Paare genutzt. Am 27. April 1992 viel dieses Bauwerk Brandstiftern zum Opfer. Da der Pilz ein Wahrzeichen war, bestand der Wunsch auf Neubau, welcher am 27. Juni 1998 bewilligt wurde. Am 8. August 1998 konnte die feierliche Einweihung erfolgen.
An der Berglehne im heutigen Stadtpark sieht man einen Pavillon, namens Sängerblick.
Heute allerdings findet man nur die Überreste in Form einer Plattform an dieser Stelle.
Das heutige Wahrzeichen der Stadt erkennt man, wenn wir den Blick etwas weiter richten, es ist der Bismarckturm. Am 1. April 1903 erbaut hatte dieser schon oft eine Namensänderung. Heute steht dieser als Aussichtsturm zur Verfügung.
Helga Reichstein:„Der Pilz war Aussichtsturm der Slamer, dieser muss vor 1933 entstanden sein, da er keine Sitzgelegenheit vorweist und auch die neue Straße, die Bahnhofstraße, ist nicht zu sehen. Ich erinnere mich an 2 Pilze, einer ist abgebrannt und ein neuer wurde mit Sitzgelegenheit erbaut. Er besteht bis heute noch.“



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