Spremberg: Sicht auf Busbahnhof

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Von der BOS wird hier in die Friedrichstraße geschaut

Trotz schwieriger Perspektive erkannt:
Manfred Gnida schreibt: „Ein Rätselbild das durch seine gedrungene Form der Aufnahme etwas ungewohnt erscheint. Der Fotograf blickt meiner Meinung nach von der heutigen Berufsorientierenden Oberschule (BOS), der ehemaligen am 1. April 1905 eingeweihten Mädchenschule und späteren Rosa-Luxemburg und Karl-Liebknecht-Schule, westlich der Friedrichstraße hinauf. Anhand der Kraftfahrzeuge erkennt man, dass dies eine Aufnahme aus der Nachwendezeit ist. In den Gebäuden im Vordergrund links findet man heute unter anderem die Licht- und Sonnenschutzfirma von Jens Stübke und ein Dönergeschäft. Ein Bus vom Typ Ikarus ist dahinter zu sehen. Das markanteste ist das Areal im Anschluss der alte Busbahnhof mit dem Service-
Gebäude und den zwei Ankunftsgleisen. Dieser 1966 übergebene Busbahnhof hat seit 1988 eine Überdachung von der noch ein Teil im Bild zu erkennen ist. Der Bahnhof diente viele Jahre als zentraler Ab- und Ankunftsort zahlreicher Fahrgäste. Modernisierung und Stadtumbau veränderten das Gesicht des Busbahnhofes und es entstand an dieser Stelle ein neuer Busbahnhof, welcher am 20. Dezember 2012 übergeben wurde. Eine weitere große Veränderung im Bereich des Busbahnhofes, der Friedrichstraße und des Friedrichplatzes wird um den Verkehrsfluss zügiger zu gestalten, der Bau eines großen Kreisels sein. Das viele Fahrzeuge den Bereich der Friedrichstraße passieren, erkennt man an den Autos, die bis zur Einmündung der Berliner Straße stehen. Hinter dem Mercedes-Bus im Ankunftsgleis mündet die Lindenstraße. Es folgt die Bogenstraße und dann die Karl-Marx-Straße bis hin zur Berliner Straße. Viele Jahre war der Betreiber des Kraftverkehrs mein Arbeitgeber, welcher seit dem 1. Januar 2015 durch den Spree-Neiße-Bus der DB Regio Bus Ost mit seiner neuen roten Busflotte betrieben wird.
Gewonnen hat Manfred Gnida.
Herzlichen Glückwunsch!