Senftenberg: Der schrumpfende Hügel

A war richtig - wir hatten mit der letzten Ausgabe das Koschener Steinwerk erreicht
A war richtig – wir hatten mit der letzten Ausgabe das Koschener Steinwerk erreicht

Leser erinnern sich an Koschenberg-Steinbruch / Noch immer in Betrieb

Offenbar nicht ganz so einfach ist unser Rätselbild der vergangenen Woche gewesen. Doch mehrere Leser ließen sich nicht ins Bockshorn jagen und teilten uns die korrekte Antwort mit.
Beispielsweise Peter Lenhart aus Schwarzheide. Er schreibt: „Zu sehen ist der Koschenberg. Im Hintergrund sind unschwer die Schornsteine der Aluminiumhütte Lauta zu erkennen.“
Frank Beyer aus Cottbus merkt an: „Es kann sich nur um das Steinwerk am Koschenberg handeln. Ursprünglich bildete diese Erhebung die höchste weit und breit. Durch den dortigen Abbau der Grauwacke schrumpfte die Höhe des Berges von einst 176 Metern auf jetzt vielleicht 150 Meter. Früher soll auf dem Gipfel eine kleine Kapelle gestanden haben. Ich kann mich zumindest noch an den reizvollen Ausblick in Richtung Senftenberg erinnern, ebenso hinüber das Lautawerk, das ab dem Ersten Weltkrieg aus dem Boden gestampft worden war.“
Und Bernd Müller aus Lauchhammer erinnert sich: „Ach ja, der Koschenberg. Früher sind wir über diesen Hügel zum Baden in die Sandschächte gelaufen. Das war teilweise ganz schön abenteuerlich. Jetzt ist der Zutritt aufs Betriebsgelände ja verboten. Es wäre natürlich super, würde das Bergbauunternehmen dort einen Aussichtspunkt einrichten. Denn den Blick in die Grube stelle ich mir sehr spannend vor.“
Gewonnen hat dieses Mal Peter Lenhart.    Glückwunsch!


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