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Wieder diese stattlichen Eckhäuser

Bilder aus dem alten Cottbus | Von | 18. Mai 2018

KW 19 Damals wars Cottbus Kaiser Friedrich Straße

Richtig war natürlich Antwort B, wir blicken in die heutige Karl-Liebknecht-Straße

Viele Leser erinnern sich an Max und Moritz und die HO-Broilerbar.

Unser Leser Dieter Keller hat gut aufgepasst: „Dieses Foto haben Sie bereits gezeigt, vielleicht sogar mehrfach. Es ist auch ein schönes Motiv vom typischen Cottbus,
wie wir es noch bis in die 1960er Jahre kannten, als überall noch Platz für Bäume war, und im Schatten breite Fußwege lagen. Später wurden die Straßen immer breiter, besonders die Bahnhof- und die Karl-Liebknecht-Straße. Mit beiden haben wir es hier zu tun. Beide Eckhäuser gehören zur Bahnhofstraße, aber der Blick geht in die Karl-Liebknecht-Straße in Richtung Theater. Auf Erinnerungen zum Geschäft rechts werden Sie wohl vergeblich warten. Die Drogerie Gesch gab es vor dem Krieg gar nicht mehr. Das Haus wurde zerstört. Der Nachkriegs-Neubau wurde unlängst modernisiert.“

Brigitte und Jan Albrecht erklären: Die Lösung B ist für uns gebürtige Cottbus eindeutig richtig – die heutige Karl-Liebknecht-Straße.“
Klaus Reiter aus Cottbus findet: „Ja, das alte Cottbus hatte was, sogar eine Broiler-Bar, links im Hotel ‘Zum Schwan’. Jeder ältere Cottbuser war da bestimmt schon Broiler essen, auch wenn man wegen Plätze anstehen musste. Der Blick geht in die damalige Kaiser-Friedrich-Straße. Nach links geht es zum Bahnhof, nach rechts zur Stadtmitte. Im rechten Eckhaus befand sich eine Drogerie von Herrn Gesch. Daneben ist das Uhrengeschäft Kahlau. Daneben befand sich ein Frisör, ein Papiergeschäft und der Facharzt Dr. Nolte, Spezialist für HNO. Leider wurde das Eckhaus vorn rechts im Krieg völlig zerstört. In dem nach dem Krieg neugebauten Haus befand sich dann der HO Laden ‘Lucullus’. Dort gab es Getränke und belegte Brötchen. Heute ist da der Lampenladen Kühn drin.“
Die Broiler-Bar muss etwas besonders Anziehendes gehabt haben. Mehrere Leser erinnern sich, alle positiv. „Auf dem Dach des Hauses“, so erzählt uns Franz Schultka, „waren die Figuren Max und Moritz und machten sich am Schornstein zu schaffen, als ob sie der Witwe Bolte hier das Brathuhn klauen würden.“ Geschmeckt habe es drin immer sehr gut. Aber es gab nur Broiler oder auch Gerichte mit Geflügelleber.
An den „Schwan“ als Restaurant erinnert sich Gustav Bremer. „Es war ein düsteres, vornehmes Lokal. Ich habe da nur einmal Zigaretten drin geholt. Es saß kein Mensch drin. Das war vielleicht 1968 oder 1969. Ich musste zum Arzt in der Bahnhofstraße.“
Vielen Dank allen Ratefreunden, auch denen, die diesmal nicht den Volltreffer landeten. Gewonnen hat unser Jahrbuch NIEDERLAUISITZ 20-18 heute. Susanne Haupt aus Cottbus.



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