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Zum Skatturnier in den Brandenburger Hof

Bilder aus dem alten Cottbus | Von | 8. Dezember 2023

Die Straßenbahn nach Alt- oder Neu-Schmellwitz haben vor allem TKC-Leute genutzt.

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Doris Hanka aus Cottbus hat für ihre präzise Antwort Google bemüht, und das mit sommerlicher Stimmung.

Ein relativ junges Motiv aus Cottbus erkannten sehr viele Leser. Diethart Schulz aus der Cottbuser Stadtpromenade schreibt: „Die Straßenbahn 4 fährt in Richtung Schmellwitz, Haltestelle Zimmerstraße. Auf der rechten Seite befindet sich die Gaststätte ‘Brandenburger Hof’, wo auch Tanz möglich ist.“ Doris Hanka aus Cottbus mailt: „Im Rätselbild fährt die Straßenbahn in Richtung Schmellwitz, also Antwort C ist richtig. Da ich erst seit 1979 in Cottbus wohne und viel zu Fuß zwischen dem TKC und der Stadthalle unterwegs war, ist mir diese Ansicht noch gut im Gedächtnis. Ein aktuelles Bild aus Google Maps stelle ich in den Anhang.“
Auch Manfred Gnida vom Weinberg aus Spremberg kennt sich in Cottbus aus: „Oft in der Karlstraße gewesen, kommt mir der Bereich dieser Aufnahme bekannt vor. Cottbusern wird diese Lösung nicht schwer fallen. Die Linie der Straßenbahn 4 verkehrt von Sachsendorf nach Schmellwitz. Hier im Bild befindet sich die Bahn in der Friedrich-Ebert-Straße und überquert im Kreuzungsbereich die Zimmerstraße, um in die Karlstraße Richtung Schmellwitz zu kommen. Markant ist das große Gebäude rechts an der Ecke. Die drei Gebäude davor gibt es nicht mehr. Nicht mehr im Bild ersichtlich, befindet sich im Anschluss das Lokal ‘Brandenburger Hof”, heute noch ein beliebtes altes Restaurant
und gern besuchter Ort zur Einkehr.“

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Die Bahn fährt Richtung Schmellwitz Foto: CGA-Archiv

Michael Max erinnert sich junger Jahre: „Wir befinden uns am ‘Friedrich-Ebert-Dreieck’, so die Umgangssprachliche Bezeichnung der Aufweitung der Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Schmellwitz. Links, nicht mehr im Bild zu sehen, befand sich der Verkauf der ‘Freibank’. Hier bekam man preiswertes Hundefutter vom Schlachthof zu kaufen. Rechts hinter dem Baum befindet sich der ‘Brandenburger Hof’. Noch immer findet man dort das Flair der Vorkriegszeit in Teilen der Innenausstattung erhalten. Viele Stunden verbrachten wir als Jugendliche dort, oft donnerstags nach dem Besuch der Jungen Gemeinde in der Klosterkirche. Viel Cottbuser Bier wurde getrunken, das uns die seltsame Kellnerin Frau Finzelberg an den Tisch brachte. Familie Schubert, Besitzer und Betreiber, gelang es immer, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.“
Ramiro Lehmann vom Schulweg in Cottbus liegt richtig mit der Annahme: „Bei dem Hinweis auf ein altes und bekanntes Lokal handelt es sich natürlich um den Brandenburger Hof, der schmackhafte deutsche Küche zum angemessenen Preis bietet. Nicht nur die Angler suchen dieses Lokal gern auf. Ich habe dort auch schon viele Preis-Skat-Turniere miterlebt. Nicht unerwähnt bleiben sollte das große Haus (rechts, Höhe Straßenbahntriebwagen). Für mich ist dieses Haus (Dreifertstr. 8 / Friedrich-Ebert-Str. 30) eines der schönsten und interessantesten Häuser von Cottbus, eine Augenweide der späthistorischen Baukunst.“ Auch Reinhard Borrmann aus der Turower Straße erkannte: „Im Bild vorn rechts ist noch ein kleiner Teil des ‘Brandenburger Hofs’ zu sehen. An der Kreuzung treffen sich die Friedrich-Ebert-, Hubert-, Zimmer- und Karlstraße.“

Ebertstr 1

Eine etwas jüngere Aufnahme an gleicher Stelle in entgegengesetzter Blickrichtung Foto: Archiv CGA/Hnr.

„Die Bahn steht an der heutigen Haltestelle Zimmerstraße und fährt dann auf der 1983 eröffneten Strecke weiter bis zur Wendeschleife Neu- Schmellwitz“, schreibt ganz präzise Günter Ott aus der Hölderlinstraße in Cottbus. Und weiter: „Eigentlich ist damit keine der angegebenen Antworten richtig, C als Neu Schmellwitz wäre exakt. Man kann den Zeitpunkt des Fotos ziemlich genau eingrenzen, denn es steht bereits eine Wechselplakatvitrine, die nach 1990 aufgestellt wurde, und der Kt4D wurde schon 1993 nach Schöneiche abgegeben. Der Umbau der Friedrich-Ebert-Straße auf zwei Gleise geschah erst nach der BuGa im Jahr 1996, aus diesem Grund hängt auch noch das Kabel für die Signalanlage zum Befahren des teilweise stark von den Linien nach Schmellwitz-Anger und Neu Schmellwitz befahrenen eingleisigen Streckenabschnittes.“
Günther Biallas aus der Cottbuser Louis-Braille-Straße freut sich: „Die Lösung ist mir diesmal ziemlich leicht gefallen. Die Straßenbahn steht in der Friedrich-Ebert-Straße und fährt Richtung Schmellwitz. Ganz rechts befindet sich die Gaststätte ‘Brandenburger Hof’; das Gebäude ist seit mindestens 50 Jahren unverändert. Auf der Weiterfahrt überquert dann die Bahn die Hubertstraße und fährt durch die Karlstraße. Die Linie 1 fährt nach Schmellwitz-Anger und die Linie 4 biegt am Bonnaskenplatz rechts ab und fährt über die Webschulallee Richtung TKC nach Neuschmellwitz.“ So beschreibt es auch Reinhard Semt, und er fährt fort: „Die drei Gebäude zwischen dem Brandenburger Hof (angeschnitten hinter dem Baum am rechten Bildrand) und dem imposanten Eckhaus im Zwickel Friedrich-Ebert-Straße/Zimmerstraße/Dreifertstraße stehen nicht mehr. Hier befindet sich seit vielen Jahren eine Freifläche. In der Bildmitte links ist noch einer der seinerzeit üblichen Gebrauchtwagenverkaufsplätze (Fähnchenhändler) zu erahnen.“ Jens Pumpa aus der Rostocker Straße in Cottbus merkt an: „Rechts der Straßenbahn tut sich heute eine Gebäudelücke auf. Dahinter ist das Eckgebäude Dreifertstraße 8 / Friedrich-Ebert-Straße 30 zu erkennen. Dies ist ein geschütztes Baudenkmal und wurde 1903/04 durch die Firma des Architekten Georg Schneider entworfen und gebaut. Ab dem Jahr 2000 wurde mit einer umfassenden Restaurierung des Gebäudes begonnen. Der Planer Peter Rudolph hat für die Sanierung des Gebäudes im Jahr 2011 den Cottbuser Denkmalpreis erhalten.“ Klaus Pobig meldet sich aus Bräsinchen per iPhone: „Die Straßenbahn fährt vom Cottbuser Zentrum (Stadthalle) nach Schmellwitz. Rechts hinter den Bäumen liegt die Gaststätte Brandenburger Hof.“ S. Sachse mailt uns Prominenz: „Im Brandenburger Hof talkten in den letzen Jahren Sarah Wagenknecht und Peter-Michael Diestel mit großem Erfolg, und die entschiedenden Schlachten gegen die räuberischen Altanschließer-Gebühren wurden hier geschlagen. Am Ebertplatz stand unter den Bäumen früher ein Brunnen.“

Weitere Beiträge über das historische Cottbus finden Sie hier!



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