Ja, es gibt auch freundliche Nachrichten von der Bahn. Zum Beispiel, dass sie vor ihrem Cottbuser Hauptbahnhof einen prächtigen Weihnachtsbaum mit Herrnhuter Sternen aufgestellt hat. Und dass der Wochenend-Zug zwischen Grünberg/ Zielona Gora, Guben und Cottbus ab Fahrplanwechsel an diesem Wochenende auch in Sandow hält – speziell für Besucher des Cottbuser Tierparks. Unser Zoo, mittlerweile Magnet für polnische Besucher, hat es geschafft, die internationale Fahrplangestaltung zu beeinflussen! Der DB selbst ist das für hiesige Bahnkunden bislang nicht geglückt. Sie wird zwar bald nach Jahresbeginn hier in der Lausitz die ersten ICE-Züge fitmachen lassen, aber die schiebt sie nur per Rangiergleis nach hier. ICE-Verbindungen können wir erst nach Regionalzugfahrt in Großstädten besteigen. Dann aber noch viel mehr und bequemere, verspricht die Bahn. Von Berlin nach München, an die Ostsee, nach Brüssel oder auch nach Amsterdam geht es ab diesen Sonntag weitaus flotter als je zuvor – falls der Winter mild bleibt und die Lokführer nicht streiken. Saarbrücker etwa kommen umsteigefrei per „Sprinter“ über Erfurt und Berlin bis auf die Insel Rügen. Und von Cottbus? Alles, sagt die Bahn, ist eine Sache der Nachfrage. Und wer will von Cottbus aus schon nach Binz, wo hier doch alle Leute schon die Badesachen für DEN Ostsee packen. Was sich noch mit diesem und folgenden Fahrplanwechseln für Cottbus und Umgebung ändert, ist der Arbeitsmarkt. Das neue ICE-Bahnwerk braucht 1 200 Fachleute, die nicht, wie Märchen-Ökonomen glaubten, vom Energie- in den Verkehrssektor wechseln, weil nämlich trotzt Klimapropaganda mehr denn je Kohlestrom aus der Lausitz gebraucht wird. Kraftwerker bleiben im Kraftwerk, und die Bahn wildert im Handwerk und anderen Branchen. Man kann ihr das nicht vorwerfen, denn – ja – alles ist eine Sache der Nachfrage. Nur eben der sogenannte Strukturwandel nicht – der ist ein politischer Fahrplanwechsel, von Dilettanten gestrickt. J.H.
Fahrplanwechsel
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