
Die Bilder bestürzen, befremden oder machen zumindest nachdenklich: kenternde Schiffe im Mittelmeer, überfüllte Aufnahmelager beispielsweise in Eisenhüttenstadt, Zeltlager wie auf römischen Feldzügen und ab und an kraftprotzende Politiker vor Kameras. Die Flüchtlinge sieht man dagegen nur als Ertrunkene im Fernsehen, sonst kaum.
Ein Weltchaos. Lösbar ist es weder an den EU-Grenzen noch in brandenburgischen Camps. Das geht nur am der Quelle: endlich Hilfe zur Selbsthilfe in den Regionen, die durch die Schuld reicher Länder in entsetzliche Armut fielen. Geschäftemacher drücken den Nomaden Handys in die Faust und zeigen ihnen Paradiese. Ein Bombengeschäft. Und die Schwarzen verlassen ihre Dörfer.
Die Welt muss Afrika helfen und in Krisenregionen Frieden stiften.
Das wird, falls es überhaupt gelingt, Jahrzehnte dauern. Und was sollen, können, müssen wir hier tun?
Wir müssen strukturiert handeln, und zwar schnell. Statt Zeltlager zu feiern, sollten die Politiker sofort Lösungen erarbeiten, wie wenigstens die zugelassenen Flüchtlinge schnell die deutsche Sprache lernen, Coaching bekommen, um per Arbeit und Sozialkontakt ihren aufrechten Gang zurück zu gewinnen. Sie müssen weg vom Bettelstab und können das auch. Erfahrene Partner der Arbeitsagenturen haben das Knowhow und Kapazitäten dafür. Hierhin muss Geld fließen. Das heißt dann nicht Sozialhilfe, sondern Investition.
Und auch die Schulen brauchen diese Stärkung, um die Kinder der bunten Welt nicht nur zum Aufwärmen in die Klassen zu setzen. – Nein, das ist kein Ding fürs Ehrenamt. Der Fall Asyl – derzeit vollkommen ungelöst – braucht endlich Professionalität.







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