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Kein Schnee diesen Winter, dafür die gleichnamigen Glöckchen schon seit Januar und jetzt, fünf Wochen vor Ostern, schon jede Menge Narzissen in den Vorgärten. Die Natur gibt sich verwirrt; aber nicht nur sie.
Auch wir Menschen lassen uns leicht von gewohnten Abläufen ablenken, und sei es durch ein unscheinbares Virus, das zwar hier noch nicht zugeschlagen hat, aber einer von hunderten Patienten, die sich täglich untersuchen lassen, wird es bei sich tragen – da sind sich die Ärzte sicher. Es ist eine Frage der Zeit, sagen sie, und deshalb sind sie aufs Behandeln und auch das Eingrenzen der Ansteckungsgefahr umfassend eingerichtet. Allerdings: Mit Nudeln und Klopapier ist der Gefahr gewiss nicht zu begegnen. Nach Lage der Regale bei REWE, real,- Aldi und anderen Ketten, quellen in Lausitzer Küchen in den nächsten Wochen Nudeln jeglicher Sorten über die Tellerränder. Spaghetti Napoli und Carbonara, Nudelsalat, Spirelli mit Soße und all diese Dickmacher werden aufgetischt, denn was da heimwärts geschleppt wurde, will auch verbraucht sein. Hilfreich gegen Influenza ist so ungesunde Kost keinesfalls.
Klüger handelt, wer dem Zwinkern der Natur folgt und die geputzten Fahrräder früher als sonst aus dem Keller holt, um im Spreewald, im Seenland oder entlang der Neiße frei durchzuatmen und dem Gesang der Vögel zu lauschen. Auch die Bienen ahnen den frühen Lenz und werden, wenn viel zu früh die Obstknospen platzen, ihren guten Job tun. Fleißig sein, fleißig und wach – das ist eine der wichtigsten Komponenten, gesund zu bleiben. Und natürlich sind die Ratschläge zu besonders aufmerksamer Hygiene richtig und gut. Man kann sich auch am Quell am Wegesrand die Finger spülen. Und wie lernten schon unsere Kinderchen: Nach dem Klo-Gehen und vorm Nudelessen – Händewaschen nicht vergessen! Lassen Sie sich dieser Tage Makkaroni oder Nudelsuppe also schmecken! J.H.
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