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Kommentar: Zeite wie diese

Kommentare | Von | 18. März 2022

Frühlingserwachen – und unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine ist riesig, ebenso die Bereitschaft, Flüchtlingen die helfende Hand zu reichen und nicht zuletzt die Hoffnung, dass die Waffen endlich schweigen.
In Zeiten wie diesen wäre auch und gerade in unserem Land staatsmännische Besonnenheit geboten. Doch Rot-Grüner Eifer rast beängstigend in Richtung Konfrontation. Während eben noch Energie aus sicheren Atommeilern verteufelt wurde, bestellt Verteidigungsministerin Lambrecht (SPD) milliardenschwere US-Jets zum Zwecke der „atomaren Teilhabe“. Wie, um Gottes Willen, passt das zusammen? Will diese Regierung „teilhaben“, wenn sich Europa atomar verbrennt und die fernen USA daran noch verdienen? Niemand hier kann das gutheißen.
Und ebenso will niemand in Zeiten wie diesen das grausige Spiel an den Tankstellen ertragen. 2,30 Euro und mehr kostete der Liter Sprit diese Woche an Zapfsäulen zwischen Guben und Senftenberg, und der Potsdamer Wirtschaftsminister meint, das sei noch nicht das Ende. Den Hauptteil dieser räuberischen Aufpreise streicht Finanzminister Lindner (FDP) ein, während sich Preistreiber Habeck das Husarenstück leistet, als Grüner (Wunschpreis: 5 Euro/Liter) zu versprechen, er werde Verbrauchern „helfen“. Lindner hat schon den Begriff „Krisenrabatt“ erfunden, vielleicht 20 Cent pro Liter.
Welch ein Meisterwerk, dieses Land innerhalb weniger Monate in die tiefste Krise seit Beginn des Kalten Krieges hinabregiert zu haben. In Zeiten wie diesen gibt die Lausitz, die einst maßgeblich und sehr friedlich an der noch funktionierenden Erdgasleitung aus Russland durch die Ukraine nach Deutschland baute, die Hoffnung nicht auf, dass ein Politikwandel dem vorgezeichneten Strukturwandel eine Chance lässt. Ein Beitrag dazu könnte sein, wenigstens alle bestehenden privaten Kontakte nach Osten trotz „Krise“ zu bewahren. Denn Frieden gegen Russland gibt es irgendwann. J.H.

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