Ein Land des Lächelns von immerwährender Freundlichkeit sind wir nicht. Das zu behaupten, wäre schlecht beobachtet oder übertrieben.
Aber wir sind ein Land des Lernens. Diesem Begriff nachspürend, kommt der Leser bald zu erfreut-beglücktem Lächeln. In Brandenburg leben etwas mehr als 2,5 Millionen Menschen. Als das Land vor 20 Jahren wieder entstand, gab es hier ungefähr 11 000 Studenten. Heute sind es rund 50 000, fast ein Fünftel davon hier im Süden in Cottbus und Senftenberg. Eine erfreuliche Nachricht, die auch dazu beiträgt, dass Cottbus noch immer rund 100 000 Einwohner hat und die Hoffnung nicht aufgeben muss, mit etwas Glück und Geschick doch noch Technologie- und Industriestandort zu werden. Alle kommunalen Anstrengungen zielen darauf.
Ein Ort des Lächelns war am Freitagvormittag immerhin das Theater. Neue Studenten sind da! Solche Momente gehören Jahr um Jahr zu den optimistischen hier an der Spree.
Immatrikuliert hat zunächst die Hochschule Lausitz, die nun auch ihre etwa 500 BWL-Studenten von Senftenberg nach Cottbus verfrachtet hat. 800 Studenten fangen das Semester neu an in Senftenberg oder Cottbus, und sie kommen zum großen Teil aus Berlin und Süddeutschland, aber auch aus fernen Ländern wie Jemen oder noch östlicher. Auch aus „Ländern des Lächelns“ also, und wir dürfen uns darüber freuen. „Erschöpft vom Bummeln“ sind solche Lausitz Studenten jedenfalls eher weniger. Eine einschlägige Studie, die Derartiges erstöberte, hat für Cottbus und Senftenberg vielmehr optimale Näher der Studenten zu ihren Profs herausgefunden. Das lässt uns dann lächeln.






