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Rollende Büsche abwehren - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Rollende Büsche abwehren

7. März 2014 | Von | Kategorie: Kommentare |

Rollende  Büsche  abwehrenZu einem Western gehören  durch das Bild rollende Büsche. Steppenläufer heißen diese. Nun ist an der Forster Stadtkirche auch nach dem Abriss der Blöcke ringsherum kaum eine Sichtung von diesen Steppenläufern zu erwarten. Der Grund, der die Büsche im Western rollen lässt, ist aber auch an der Kirche zu finden: offene Landschaft, durch die der Wind an Kraft gewinnt. Die Wochenmarkthändler spüren diesen
frostigen Wind schon seit Langem. Auch für die Marktbesucher ist dies unangenehm. Zum Verweilen lädt der zugige Forster Markt so kaum ein. Nach dem Abriss des Blockes hinter der Kirche fällt eine weitere Wind-Barriere. Dass Blöcke nicht allein als Windfänger stehenbleiben sollten, versteht sich von selbst. Deshalb braucht es jetzt alles andere als ein Stillhalteabkommen. Das Problem braucht Bewegung. Die Lösung könnte eine im wörtlichen Sinn sehr naheliegende sein. Nur ein paar Meter weiter gibt es einen von Häusern umschlossenen Platz, der derzeit allein als Parkplatz dient. Gemeint ist der Lindenplatz. Dieser war bereits Marktplatz gewesen. Will die Stadt Händlern wie Marktbesuchern etwas Gutes tun, sollte sie über eine Verlagerung hierhin nachdenken. Das kostet kein Geld und die Sperrung des Lindenplatzes für Autos zu Zeiten des Marktes ist sicher auch für Besucher der Stadtbibliothek zu verkraften. Lange warten sollte die Stadt nicht. Die Händler werden nur dort anzufinden sein, wo sie auch
lohnende Geschäfte erwarten. Ein Markt, auf dem sich niemand wohlfühlt, scheint kein zukunftsträch-
tiges Geschäftsmodell zu sein.
Um Western-Leere zu vermeiden, braucht Forst auch weiterhin einen lebendigen und bunten Wochenmarkt.




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