Die Lichtmasten hängen voller Bilder, an Kreuzungen stehen die Europaflächen. Zu zwei, drei oder mehr Wahlen sind wir diesen Sonntag aufgefordert.
Politisch Interessierte haben natürlich ihre Entscheidung getroffen, wo sie der langen Europa-Liste ihr Kreuz geben. Wer nach den Namen sucht, die er von Talkshows im Ohr hat, sollte zeitig zum Wahllokal gehen; es gibt viel Kleingedrucktes zu lesen.
Übersichtlicher sind die Scheine für Stadtverordnete, Kreistag und Gemeindevertretungen. Vor allem stehen hier Namen, mit denen der eine oder andere etwas anfangen kann. Wer an diversen Podien gelauscht oder unsere Zeitung aufmerksam gelesen hat, wird viel Unzufriedenheit mit agierenden Kräften bemerkt haben. Es liegt an uns, die Falschen abzuwählen. Gehen nur wenige Leute wählen, bleiben die im Amt, die wir nicht wollen. In aller Regel.
Aber oft genug berichten wir über Ereignisse, die ganz in unserem Sinne laufen. Von Bemühungen, die in die richtige Richtung gehen. Kommunalwahlen sind vor allem geeignet, den Machern, die uns gefallen, den Rücken zu stärken.
Unter uns: Nichts ist am Sonntag wichtiger, als zu diesen Wahlen zu gehen. Für die richtige Europa-Entscheidung, aber auch dafür, dass in der Kommunalpolitik Leute eine Chance bekommen, die mehr drauf haben, als in der Nähe lokaler Macht zu kokettieren und dabei ein paar eigene Vorteile zu hinterfüttern. Schauen Sie genau, wo Sie drei Kreuze machen. Und vielleicht bedenken Sie sogar schon diesen Sonntag, dass ein guter Gewinner auch künftig Ihr Partner wird. Er schafft nämlich nichts ohne Unternehmen, Vereine, Leute in Wohngebieten. So ist das lokal.







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