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Leserbrief: In der Sänfte zu ertragen

Leserbriefe | Von | 10. Juli 2020

Eine andere Deutung des Namens Senftenberg

Helmut Stephan aus dem Finkenweg in Großräschen befasst sich mit einer Leserinterpretation des Begriffs Senftenberg in unserer Ausgabe vom 20.Juni:
Der Name wurde von Neusiedlern mitgebracht. Solche Beispiele gibt es viele in Deutschland. Daher die vielen Doppel- oder Mehrfachnamen. Häufig bekam der neue Ort die Vorsilbe Neu-, zum Beispiel Neubrandenburg. Der Name Senftenberg bezeichnet einen Berg in  Oberfranken in der Fränkischen Schweiz in der Marktgemeinde Buttenheim im Ortsteil Gunzendorf, Kreis Bamberg. Demnach leitet sich „Senfte“ aus „bequem“ ab, leicht zu besteigender Berg. So ist es im „Kippensand“ nachzulesen.
1423 wurden erstmals Bürgermeister und Ratsleute erwähnt. Aus dem gleichen Jahr ist das älteste Siegel überliefert. Es zeigt zwei Senfstauden in einem Berg, als ein „redendes“ Siegelbild, das aber, wie damals häufig üblich, nicht der wirklichen Ableitung des Namens entspricht. Dieser ist vom mittelhochdeutschen „senfte“, sanfter Berg, herzuleiten und beruht auf der Namensübertragung durch Siedler.

Weitere Beiträge aus dem Seenland finden Sie hier!



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