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Leserbrief: Klimaaktivisten sind kriminell

Leserbriefe | Von | 21. Juli 2023

Zum Kommentar der Vorwoche (“Kommentar: Zwiebelprinz & Kloßmarie”), den andere Leser „schmeichelnd“ fanden, äußert sich Horst Meschlkank aus Cottbus:

3,2Millionen Euro Schaden, den die sogenannten „Klimaaktivisten“ bei LEAG verursacht haben, sind kein Pappenstiel. Ein „normaler“ Bankräuber müsste dafür lange stricken. Mir fällt dazu jedoch – im Gegensatz zu Ihnen – nur der Begriff „kriminelle Vereinigung“ ein, da der Schaden gewollt und bewusst herbeigeführt wurde.
Deren Begründung eines „menschengemachten Klimawandels“ ist purer Unsinn und beruht auf (gewolltem?) Unwissen. Seit wann schützt dieses vor Strafe?
Zu Özis Zeiten waren die Alpen unter 3000 Meter eisfrei. Als Hannibal seine Elefanten über die Alpen trieb, stapften sie mit Sicherheit nicht über meterhohes Eis. Sie wären unterwegs verhungert. Jetzt wurde ein römischer Handelsweg entdeckt, da der Aletschgletscher zurückgeht. Wie haben die ihre Straße nur unter den Gletscher schieben können und warum? Damals, um die Zeitenwende, war es einfach 2 bis 3 Grad wärmer als heute. Man nennt das heute in der Literatur „römisches Temperaturoptimum“. Das römische Reich ging um 500 n.C. unter, als eine Temperaturabsenkung die Völkerwanderung auslöste.
Vor 1000 Jahren haben die Wickinger unter Erik dem Roten in Grünland Gerste angebaut und damit viele Siedler aus Island angelockt, wo es damals noch richtige Wälder gab. Bei uns heißt die Gegend heute Grönland.
Vor 500 Jahren waren Norwegens Berge unter 2000 Meter eisfrei. 1816 kam der Ausbruch des Tambora-Vulkans und das „Jahr ohne Sommer“, das eigentlich drei Jahre dauerte, als es noch im Juni schneite. Als der Genfer Chemiker Nicolas de Saussure (1767-1845) Ende der 1820er Jahre erste CO₂-Messungen mit den heutigen, identischen Methoden durchführte, kam er auf das möglicherweise erstaunliche Ergebnis: rund 410 ppm. Am Tag war der Wert niedriger, nachts höher (steht alles im Brockhaus – aber nur in älteren Ausgaben. Es widerspräche dem heutigen Narrativ).
Dass die derzeitige Erwärmung allein mit dem CO₂-Gehalt zusammen hängt, lässt sich damit nicht beweisen. Behaupten kann man viel. Man versucht aus einer Korrelation eine Kausalität zu konstruieren. Es besteht aber keine. Das kann man alles seriös im Internet nachlesen, aber nur, wenn man es will. Man muss die MSM dabei meiden.
Märchenbuchautor Habeck klagt „China und die USA werben aggressiv Unternehmen aus Europa ab“. Viel „Aggressivität“ ist dazu sicher nicht nötig. Der größte/beste Agitator ist der Anti-Wirtschaftsminister selbst mit der erheblichen Verteuerung aller Energie. In den USA kostet das Gas ein Drittel, Asien bekommt jetzt das noch billigere russische Gas und Erdöl. Beide bieten Strom zu Preisen an, die die EU nicht bieten kann. Fragen Sie mal den BDI. Fast 50% des Mittelstandes (46%) plant die Abwanderung oder hat bereits konkrete Schritte unternommen. 25% des Mittelstandes denken nach einer anderen Umfrage über eine Geschäftsaufgabe nach. Den niedrigsten CO₂-Ausstoß – der Traum der „Olivgrünen“ ist die Null – haben eben Länder ohne Industrie.
„Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n, und dann werden tausend Märchen wahr“, sang Anfang der 40er-Jahre die Schwedin Zarah Leander. Auf dieses Wunder mag warten wer will.

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