Leserbrief: Krebs verschonen

Seit vielen Jahrzehnten grüßt der Krebs seine Bürger und Besucher vom Giebel der Stadtringbebauung. Ein gelungenes Ambiente von Klinkern in Klinker. Wie ich aus dem Beitrag „Straßenbekanntschaften“ entnehme, gibt es nun Leute, denen dieses Bild nicht bunt genug erscheint. Sie planen ein Kunstwerk, in das auch der Krebs integriert werden soll. Aus welchen Gründen? Für mich ist dieser Krebs ein Stück Identität zu meiner Heimatstadt. Man sollte das Kunstwerk so belassen, wie der Künstler es geschaffen hat. Zusätzlichen künstlerischen Beiwerks bedarf es nicht. Es kann nur schlechter werden, wie uns die Gestaltung der Sprem mit ihrem Bonsai-Becken zeigt.
E. Hetzke
Cottbus, Gartenstraße

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