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Leserbrief:Bürgersprechstunde unter freiem Himmel

21. August 2020 | Von | Kategorie: Leserbriefe |

Bezüglich der anstehenden Aktionsveranstaltung des Kreisverbands der Linken „Bürgersprechstunde unter freiem Himmel“ schreibt uns Jürgen Maresch aus Cottbus folgende Gedanken:

„Extremismus in Cottbus bedeutet nicht nur Rechtsextremismus, sondern auch und immer offenkundiger Linksextremismus. ich habe die Hinwendung und Infiltrierung des Linksextremismus bereits nach den G 20 Krawallen in Hamburg problematisiert. Damals wurde beschimpft und verlacht. Dass dieses Thema immer noch virulent und gegeben ist, zeigt ein neues Beispiel. Da veranstaltet die Landtagsfraktion der Linken in Brandenburg mit Kommunalpolitiker der Linken in Cottbus am 3. September auf dem Stadthallenvorplatz einen sogenannten Bürgertalk „Was euch bewegt?!“. Das fragen Landes- und Kommunalpolitiker die Cottbuser nach den monatlichen Landtagssitzungen und der Stadtverordnetenversammlung. Sie laden herzlich zu einer Bürgersprechstunde unter freiem Himmel. Es wird gegrillt, es gibt Cocktails und karibisches Flair, denn mit dabei ist der Berliner Verein „Cuba Si“. Sie informieren über die aktuelle Lage auf der Insel und stellen ihr Projekt vor.
Nun muss man wissen, dass dieser angebliche Berliner Verein nichts anderes ist als ein innerparteilicher Zusammenschluss der Linken. Vom Bundesamt für Verfassungsschutz wurden 2018 sieben innerparteiliche Zusammenschlüsse und Gruppierungen der Partei „Die Linke“ (KPF, SL, AG Cuba Sí, AKL, MF, GSoD und marx21) als „offen extremistische Strukturen“ eingestuft. Es handelt sich hier also um eine extremistische Gruppierung und das versuchen die Linken schlicht zu umschreiben und zu verharmlosen.
Wer aber für sich in Anspruch nimmt gegen Rechtsextremisten etc. zu sein kann auf der anderen Seite Linksextremismus nicht tolerieren. Denn beide Strömungen lehnen die freiheitlich – demokratische Grundordnung ab. Und so bleibt zu fragen, wer die Erlaubnis für diesen Bürgertalk mit Linksextremisten seitens der Stadt Cottbus gegeben hat. Ist Cottbus in Bezug auf den Linksextremismus auf dem linken Auge blind? Und es bleibt abzuwarten, wie und in welcher Form sich die anderen Parteien im Cottbuser Stadtparlament von einer Partei und ihren Vertretern distanzieren, die eineindeutig Extremisten unterstützen und hofieren.

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