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Region: An das Klimabündnis „Ende Gelände“ - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Region: An das Klimabündnis „Ende Gelände“

2. Dezember 2019 | Von | Kategorie: Leserbriefe |

Mit dem Untertitel „Klimaschutz-Demonstration „JA“ – aber bitte nach demokratischem Prinzip!“ veröffentlichen Amt und Stadt Peitz einen Offenen Brief, unterzeichnet von Amtsdirektorin Elvira Hölzer und Bürgermeister Jörg Krakow. Darin heißt es: Wir alle leben in einem Land der Meinungsfreiheit. In einem Land, in dem jeder das Recht hat,  eigenen Ansichten zu besitzen, sich zu versammeln und sein Meinung kund zu tun. Das unterstützen und leben wir als Amtsdirektion des Amtes Peitz und als gewählte Vertreter der Stadt Peitz tagtäglich.
Jedoch sollte dies auch immer dem demokratischen Prinzip folgen und keine Rechtsverletzung mit sich bringen. Aufgrund der Ereignisse im Mai 2016, die vor Ort begleitet waren von Zerstörung, Gewalt und Angst der Menschen, möchten wir Sie am 1. Adventswochenende herzlich in unserer Lausitz begrüßen und wenden uns als Vertreter der Bürger unserer Region mit dieser Bitte an Sie: Keine Wiederholung von Pfingsten 2016 im Advent 2019! Ausschlaggebend hierbei ist der Satz im Artikel der Spremberger Rundschau vom 6.11.19 “Wütend und ungehorsam wollen sie (…) die Kohleinfrastruktur stilllegen.” Bewegungen, wie “Fridays for Future” u.ä, zeigen, dass die Äußerung von Positionen und Standpunkten geordnet, friedlich und trotzdem medial beachtet durchgeführt werden können. Aktionen des “zivilen Ungehorsams”, wie Ihre in der Vergangenheit durchgeführten Kraftwerkstürmungen, folgen nicht den Regeln der Demokratie. Vielmehr lösen sie Angst und Schrecken aus.
Alle Menschen der Region bitten Sie inständig, sich im Advent 2019 an geltendes Recht zu halten und die Grundsätze unserer Zivilgesellschaft nicht mit Füßen zu treten. Zeigen Sie mehr als drei Jahre nach Ihrer letzten Aktion den Bürgern der Lausitz, dass Sie zu Ihrem Wort stehen “Wir wollen keine Menschen gefährden!” Bürgerkriegsähnliche Zustände (auch wenn sie entfernt im Tagebaufeld ablaufen) gefährden jedoch die vor Ort lebenden Menschen, sie verletzen die Lausitzer Seele. Denn: Noch arbeiten rund 8.000 Männer und Frauen im Energieunternehmen LEAG. Ihnen Schritt für Schritt eine neue Perspektive zu geben, damit sie in ihrer Heimat bleiben können, sollte unser gemeinsames Ziel bleiben.




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