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Wirtschaftslage

Leserbriefe | Von | 15. März 2024

Horst Meschkank mailte uns ebenfalls zum Kommentar „Unerkannt“ aus der Ausgabe vom 2. März:
„Ihr Kommentar in der ersten Märzwoche hat es mir angetan. Es ging um mein Lieblingsthema – die Grünen, denn nur sie können die Menschheit retten. Ich meine, dass Sie das Thema zu pessimistisch angehen. Sie sollten Herrn Habecks Aussage beachten: ‘Wir müssen vortäuschen, dass der Klimawandel eine Realität ist’. Nun gut, ein Freud´scher Versprecher, trotzdem wahr. Sei´s drum. Bald wird durch die Wirtschaftpolitik des genialen Lenkers Deutschland aufsteigen zur fünften oder sogar zur sechststärksten Wirtschaftsmacht der Welt – während Russlands Wirtschaft derzeit nur um 3 Prozent wächst, sagen unsere Wirtschaftsweisen Deutschland ein veritables Wachstum von 0,7 Prozent voraus. Russland wird bald auf den 4. Platz zurückfallen. Chinas Wirtschaft steht auch kurz vor dem Zusammenbruch bei nur noch 5 Prozent Wachstum. Xi und Putin machen alles falsch, weil sie nicht auf die USA hören und damit folgerichtig ihre Volkswirtschaften ruinieren. Sie bemerken richtig, dass die Politik neben der Wirklichkeit steht. Diese will die LEAG inspirieren, zu den 1,75 Milliarden Euro, die wir Steuerzahler bereitstellen, weitere Millionen in Grünen Strom und Wasserstoffkraftwerke zu investieren. Den Wasserstoff hat Frau Bärbock sich schon in Marokko und Kasachstan fest Zusagen lassen. Den Rest erzeugen wir hier in Brandenburg – irgendwann – ganz ganz sicher. Physik? Chemie? Notwendige Energie, Wasser? Infrastruktur? Nebensache! Wissen ist dazu nicht erforderlich, es ist eher hinderlich, wie man bei vielen Grünen sehen kann. Man muss nur ganz ganz fest daran glauben. Bei Astrid Lindgreens Pipi hat es doch auch geklappt. Warum nutzen wir zum Beispiel die PV-Anlagen nicht in der Nacht, wenn tausende Sterne auf die Erde scheinen und nicht nur einer am Tage und gelegentlich zusätzlich der Mond? Wir sollten auch nicht außer Acht lassen, dass über Spanien die Sonne lacht und über Deutschland die ganze Welt – dank auch des Sprachwunders im Außenamt. Wie klimaschädlich CO₂ ist, kann man derzeit leicht in der Namib erleben: dort misst man wenige Kilometer von der Küste entfernt am Tage über 40°C bei 500ppm CO₂ wie ein aktueller Reisebericht zeigt und wir haben bei uns bei ca. 420ppm jetzt gelegentlich sogar Minustemperaturen. Das sind doch überzeugende Beweise für die Modellierungen des Weltklimarates zur menschgemachten Klimakatastrophe und bevorstehendem Aussterben der Menschheit, wenn wir den CO₂-Ausstoß nicht auf 0 Prozent senken – wenigstens in Deutschland. Man kann so viel herausfinden, wenn dafür ausreichend Geld bereitgestellt wird. Manche Industrieunternehmen haben die Initiative bereits aufgegriffen. Thyssenkrupp will z.B. 5000 CO₂-schädliche Arbeitsplätze in Deutschland stilllegen, BASF ist in Ludwigshafen dabei Vorreiter mit weiteren 3000 Stellen in der absolut umweltschädlichen Ammoniakerzeugung, in Piesteritz wurde die Produktion nach der Sommerrevision nicht mehr hochgefahren. Auch andere, kleinere Unternehmen stellen den Verkauf derzeit ein, um nicht insolvent zu werden wegen der durch die CO₂-Abgabe verteuerten Energie, wofür Putin verantwortlich ist. Das sind doch aber deutliche Beweise für den Erfolg grüner Politik. Dass die Lausitzer Bündnisgrünen aktuell in Jänschwalde die geplante Anlage zur Müllverbrennung verhindert haben und damit im Landkreis 600.000 Tonnen CO₂ nicht hier erzeugt werden, sei am Rande erwähnt. Das Kraftwerk wird schließlich noch einige Jahre laufen müssen, um die Fernwärme in Cottbus und Peitz zu sichern und gegen das CO₂ des nun anderswo verbrannten Mülls muss sich der Kreistag eben irgendetwas einfallen lassen. Deponiert werden darf er ja nicht, China und Afrika wollen ihn auch nicht haben. Man kann so ruhig leben, wenn man wenig weiß und nicht alles überblickt. Unser Strom kommt zum Glück ja aus der Wand.



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