AfD-Bürgerdialog in Drebkau

Landrats- und Bürgermeisterkandidaten stellten sich vor.

Bundestagsabgeordneter Lars Schieske und Christine Beyer, Kandidatin für die SPN-Landratswahl am 8. März stellten sich und ihre politischen Ziele im Bürgerhaus Kausche vor. Foto: FH

Region. Zu einem Bürgerdialog zum Jahresauftakt lud die Alternative für Deutschland (AfD) nach Drebkau ein. Bundestagsabgeordneter Lars Schieske gab dabei einen kompakten Überblick über aktuelle Themen aus dem Deutscher Bundestag. Zu seinen Top-Themen zählen derzeit der Kampf für eine bessere Förderung kommunaler Sportstätten, die Aufarbeitung der Corona-Zeit sowie der Linksterrorismus in Deutschland.

Anschließend stellten sich , Kandidatin für die SPN-Landratswahl am 8. März, sowie Dietmar Serb, Bewerber für das Amt des Drebkauer Bürgermeisters am 26. April 2026, den Gästen vor.

Christine Beyer kommt aus der freien Wirtschaft und spricht fließend Polnisch. Sie will sich für eine bodenständige und verlässliche Politik einsetzen. Schwerpunkten will sie bei wohnortnahen Schulen, kostenfreier warme Schulmahlzeiten sowie einer gezielte Förderung von Handwerk und Mittelstand setzen. Darüber hinaus setzt sie sich für Technologieoffenheit und bezahlbare Energie ein. Erneuerbaren Energien steht sie grundsätzlich positiv gegenüber, warnt jedoch davor, ausschließlich auf diese Technologien zu setzen. Bewährte und funktionierende Strukturen müssten erhalten bleiben und dürften nicht achtlos zerstört werden. Zudem unterstützt sie die Stationierung einer Löschflugzeugstaffel in Welzow.

Rutierniert und bürgernah: der Drebkauer Bürgermeisterkandidat Dietmar Uwe Serb (AfD)
Rutierniert und bürgernah: der Drebkauer Bürgermeisterkandidat Dietmar Uwe Serb (AfD). Foto: FH

Als Bürgermeisterkandidat für die Stadt Drebkau nominierte die AfD Spree-Neiße den Drebkauer Dietmar Serb. Der 51-jährige Schweißfachmann im Brückenbau und Vater von drei Kindern will sich für eine kinderfreundliche Kommunalpolitik in Drebkau einsetzen, denn nur so könnten die demografischen Herausforderungen angegangen werden. Ein besonderes Anliegen ist ihm, das Drebkau eine weiterführende Schule erhält, damit die Jugendlichen bessere Perspektiven direkt vor Ort erhalten. Ebenso zählen die Stärkung heimischer Unternehmen sowie die Ansiedlung vielfältigen Gewerbes zu seinen zentralen Zielen. „Als Bürgermeister möchte ich dahin wirken, dass dieses unselige Gegeneinander in unserer Stadt endlich abklingt und einem Miteinander weicht. Das heißt, ich will mit allen Leuten das Gespräch suchen und führen, die am Gemeinwohl unserer Stadt interessiert sind“, betont Serb. Darüber hinaus spricht er sich gegen eine weitere Zerstörung von Wäldern und Wiesen durch Windräder und Solarparks aus.

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