Peter Schimmelpfennig und Gunnar Leue erzählen am 8. November von Musik-Geheimnissen.

Cottbus (MB). Wie kamen die Puhdys, City oder Karat zu ihren Erfolgen in Westdeutschland? Und wie gelang es, internationale Musikstars wie James Brown in die DDR zu holen? Antworten auf diese Fragen gibt es am Sonntag, 8. November, um 16 Uhr in der TheaterNative C in Cottbus. Unter dem Titel „Der Doppelagent“ gewähren Peter Schimmelpfennig und Buchautor Gunnar Leue spannende Einblicke in das Musikgeschäft zu Zeiten der deutschen Teilung. Als besonderer Gast ist Arnold „Murmel“ Fritzsch dabei.
Peter Schimmelpfennig war einer der entscheidenden Wegbereiter für den Erfolg ostdeutscher Rockbands im Westen. Der Hamburger Musikmanager und Schallplattenverleger erkannte früh das Potenzial des Ostrocks und sorgte dafür, dass Bands wie die Puhdys, City und Karat auch jenseits der Mauer auftraten und Hunderttausende Schallplatten verkauften. Gleichzeitig vermittelte er internationale Künstler für Konzerte in der DDR.
In seinem Buch „Der Doppelagent“ erzählt Schimmelpfennig erstmals ausführlich von den oft ungewöhnlichen Geschäften zwischen Ost und West, von Begegnungen mit Musikstars und den Herausforderungen hinter den Kulissen. Journalist und Buchautor Gunnar Leue hat seine Erinnerungen aufgezeichnet.
Bei der Veranstaltung berichten beide von kuriosen Erlebnissen, überraschenden Begegnungen und der verbindenden Kraft der Musik über politische Grenzen hinweg. Historische Fotos und kurze Filmeinspieler lassen die bewegte Geschichte des deutsch-deutschen Musikgeschäfts lebendig werden. Karten gibt es in der TheaterNative C, Petersilienstraße 24, unter Tel. 0355/22024 oder per E-Mail an info@theaternative-cottbus.de.
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