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Die Pilzzeit ist in vollem Gange

Bauen & Leben | Von | 30. September 2022

Was Sammler jetzt beachten sollten

Pilze

Die regnerischen Tage lassen Steinpilz, Marone, Pfifferling und Co. geradezu sprießen – Perfekte Bedingungen also für Pilzsammler. Foto: Pixabay

Region (MB). Steinpilz, Marone, Pfifferling: Ein buntes Angebot ist jetzt zur Pilzzeit wieder in vielen unserer Wälder zu finden. Die Niederschläge der vergangenen Tage lassen vielerorts die begehrten Speisepilze sprießen.
Wichtig: Pilze brauchen Licht, Feuchtigkeit und wachsen im Lebensraum zahlreicher Wildtiere. Dickichte und Gebüsche sind quasi Wild-Wohnzimmer und sollten deshalb tabu sein. Die Pilzsuche in der Dämmerung oder nachts stört Tiere ebenfalls.
In Mitteleuropa gibt es mehrere hundert essbare Arten. Röhrlinge wie Steinpilz sind besonders beliebt, da nur wenige Arten giftig sind und Anfänger die Merkmale besonders leicht erlernen können. Allerdings wandern nur einwandfreie Exemplare in den Korb, da verdorbene Pilze zu einer sekundären Pilzvergiftung führen können. Lamellenpilze bieten ein sehr breites Farb- und Geschmacksspektrum. Da diese teils tödliche Doppelgänger haben: Bitte nur bekannte Pilze sammeln. Pilzkontrollstellen und geführte Exkursionen helfen bei der korrekten Bestimmung.
Beim Pilze sammeln ist es wichtig, das unterirdische unscheinbare Myzel-Geflecht -den eigentlichen Pilz – zu schützen. Eine Schaufel zur Ernte ist deshalb tabu. Die essbaren Fruchtkörper können stattdessen abgeschnitten oder vorsichtig herausgedreht werden. Letzteres empfiehlt sich besonders, wenn der Pilz einem Sachverständigen vorgelegt werden soll. Die Stielbasis ist bei vielen Arten ein wichtiges Bestimmungsmerkmal.
Pilze sollten in einem luftigen Korb oder Stoffbeutel transportiert und bereits im Wald vom gröbsten Schmutz befreit werden. In Plastiktüten verderben Pilze besonders schnell, da sich Schimmelsporen durch die Feuchtigkeit rasch vermehren. Pilze stehen übrigens unter Artenschutz. Deshalb ist es nur erlaubt, kleine Mengen für den Eigenbedarf zu sammeln.
Als hochwertige, regionale Lebensmittel lassen sich Pilze gut mit heimischem Wildbret kombinieren, aber auch als pures, vegetarisches Pfannengericht überzeugen sie mit ihrem Geschmack. Getrocknet lässt sich ein würziges Pilzpulver herstellen, perfekt zum Verfeinern von Soßen und Suppen.

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