Läuse sind schwer zu finden

Befall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun / Waschen reicht nicht:
Region (MB). Sie sind bis zu drei Millimeter groß, legen jeden Tag zehn Eier, werden etwa einen Monat alt und ernähren sich von unserem Blut. Sie sind nicht wählerisch bei der Suche nach geeigneten Köpfen und verschwinden nur selten wieder von allein.
Da sie Kletterkünstler aber keine (Weit)Springer sind, werden sie nur bei intensivem Kopfkontakt übertragen. Ohne Wirt und Nahrung können sie nur kurze Zeit überleben. Kinder sind am häufigsten betroffen.
Der Befall äußert sich meist erst Tage bis Wochen später durch starken Juckreiz. Lebende Läuse sind nur schwer zu finden, auffällig sind besonders in der Nähe der Ohren die weißen (leeren) Nissen in den Haaren. Fälschlicherweise wird Läusebefall oft mit mangelhafter Hygiene gleichgestellt – im Extremfall werden auch mal die schönen langen Haare geopfert.
Doch welche Maßnahmen sind
wirklich sinnvoll und notwendig? Grundsätzlich gilt: Läuse kann jeder bekommen, der engen Kontakt zu anderen Menschen hat. Häufiges Waschen der Haare allein beseitigt keine Läuse oder Nissen! Am wirksamsten ist eine Behandlung mit speziellen chemischen, pflanzlichen oder physikalisch wirkenden Läusemitteln aus der Apotheke. Bei allen kommt es auf das exakte Einhalten der Anwendungsvorschriften an. Dazu beraten Sie die Mitarbeiterinnen der Marien-Apotheke gern.
Daneben gibt es noch eine Reihe überaus wichtiger Begleitmaßnahmen, wie zum Beispiel das tägliche Auskämmen mit einem guten Nissenkamm sowie die gründliche Reinigung von Kämmen und Kopfbede-ckungen. Sehr wichtig ist es auch, die Eltern der Spielgefährten zu informieren, denn eine Laus kommt selten allein. Nur wenn alle Betroffenen handeln, kann das „lausige Problem“ schnell gelöst werden.


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