
Wohnhaus für Jung und Alt steht allen offen und wird im kommenden Jahr bezugsfertig
Cottbus (bw). Es ist schon ein großes Projekt, das sich Leitung und Gemeinde der Cottbuser Kreuzkirche in der Karlstraße vorgenommen haben: Ein Wohnhaus für mehrere Generationen. Bei der Grundsteinlegung im Januar dieses Jahres hat Pfarrer Hinrich Müller auf die über zehn Jahre andauernden Bemühungen verwiesen, die dem Erwerb des dem Kirchenbau gegenüber liegenden Grundstücks mit einem immer mehr verfallenden Gebäude darauf vorausgingen. Im Rahmen einer Versteigerung konnte die Ruine dann erworben werden und es entstand der Plan, ein Mehrgenerationenhaus „Wohnen an der Kreuzkirche“ zu errichten. „Es ist auch Teil unseres Auftrages als Kirchengemeinde in der Gesellschaft, uns für gute und gemeinschaftsfördernde Lebensbedingungen von Menschen einzusetzen und damit dem von vielen beklagten Trend zunehmender sozialer Kälte und Einsamkeit entgegenzuwirken“, so seine Worte bei der Grundsteinlegung.

Den zukünftigen Mietern stehen 20 Wohnungen, teilweise barrierefrei und rollstuhlgerecht, in unterschiedlichen Größen zur Verfügung, geeignet, sowohl Einzelpersonen als auch Familien ein behagliches Zuhause zu bieten. Dabei geht es vordergründig auch darum, vornehmlich Mieter anzusprechen, die sich als ein Teil des Zusammenlebens mehrerer Generationen verstehen. Gelebte Nachbarschaftshilfe, Unterstützung Alleinstehender und Älterer bei der Bewältigung täglicher Aufgaben und das gemeinsame Verbringen des Tages und der Freizeit in der Kreuzkirchengemeinde stehen im Mittelpunkt wie auch die Förderung des Aufwachsens der Kinder in einem nachbarschaftlichen Umfeld. „Deshalb würden wir uns freuen, für die verbleibenden freien Wohnungen Familien als Interessenten zu gewinnen“, so Pfarrer Müller. Und Argumente zum Wohnen im Mehrgenerationenhaus an der Kreuzkirche gibt es viele: Das ehemalige TKC-Gelände mit Einkaufszentrum und Ärztehaus ist gut erreichbar, die Straßenbahn hält vor der Tür und das Stadtzentrum ist wenige Stationen entfernt. Interessenten, die sich mit der Grundidee „Wohnen – gemeinsam statt jeder für sich“ anfreunden, können sich über einige der noch freien Wohnungen bei Pfarrer Müller informieren und erhalten guten Rat, welche Bedingungen dabei bestehen. „Jetzt freuen wir uns auf die schlüsselfertige Übergabe im Februar 2019 und die Umzugswagen der ersten neuen Mieter“, so Pfarrer Hinrich Müller.







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