Ratgeber Gesundheit: Tag der Logopädie

Logopäden helfen bei Sprechstörungen.

Region (MB). Der 6. März 2019 ist der europäische Tag der Logopädie. In diesem Jahr informieren Logopäden über Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) und darüber welche Hilfe und Unterstützung sie den Betroffenen bieten können. Bei Autismus kommt es unter anderem zu Auffälligkeiten in den Bereichen der Sprache und Kommunikation. Menschen mit der Diagnose Autismus haben oft ähnliche Symptome, jedoch sind die Störungen facettenreich und unterschiedlich ausgeprägt. Bisher ist es noch nicht möglich ASS zu heilen. Logopäden können jedoch die kognitiven und sprachlichen Fertigkeiten verbessern, die soziale Interaktion trainieren und einüben und den Betroffenen damit das Leben in ihrem sozialen Umfeld erleichtern.
Aber auch bei anderen Sprech-, Sprach-, Schluck oder Stimmstörungen wie beispielsweise Stottern, Lispeln oder permanenter Heiserkeit können Logopäden helfen.
Die Logopädie ist eine noch recht junge therapeutische Disziplin – erst seit 1980 gibt es dafür eine Ausbildung. Logopäden behandeln, verbessern oder stellen die Kommunikationsfähigkeit der Patienten wieder her.
Soziale Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Disziplin sind daher wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf. Darüber hinaus: eine klare Sprache. Denn wer die Kommunikation therapieren möchte, muss selbst kommunizieren können. Logopäden werden innerhalb von drei Jahren an einer Berufsfachschule ausgebildet. Es gibt aber auch die Möglichkeit, den Beruf zu studieren. Einige Hochschulen haben Studiengänge in Logopädie eingerichtet.

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