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11. Oktober 2019 | Von | Kategorie: Mobil & Kfz, Ratgeber |

Nicht erst wenn Schnee kommt, ist für die Reifen „Winterzeit“ – der Fachmann sorgt für Sicherheit in allen Wetterlagen / Herbstsicher fahren

Region (MB). Der Herbstbeginn lässt nicht nur buntes Blattwerk fallen, sondern auch die Temperaturen. Verregnetes Wetter – bei uns in der Lausitz lange ersehnt – kommt hinzu. Schließlich auch die Fahrten bei Dunkelheit, manchmal Nebel, vielleicht bald Schnee.

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Wenn der Herbst anbricht ist die Zeit gekommen, die Sommer- gegen die Winterreifen einzutauschen
Fotos: cga Archiv

Um als Autofahrer auf diese Saison gut vorbereitet zu sein, lohnt es sich, sich selbst gedanklich und sein Auto ganz praktisch und rechtzeitig „herbstsicher“ zu machen.
Auch wenn das nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, macht es viel Sinn, rechtzeitig zu Winterreifen zu wechseln. Als grober Zeitpunkt dafür kann der Oktober genannt werden, hält sich jedoch das warme Wetter länger, kann der Wechsel auch später vollzogen werden. Besonders vorteilhaft am frühzeitigen Anlegen der Winterreifen vor Frost und Glatteis ist, dass bei Händlern und Werkstätten noch eine deutlich größere Auswahl zur Verfügung steht und die Wartezeiten bedeutend kürzer sind. Hier in der Lausitz hat sich gezeigt, dass nach kalten Nächten zu Wochenanfang sofort ein Ansturm auf die Werkstätten einsetzte. Bleiben Sie also geduldig; zunächst kehrt ja der Spätsommer zurück.
Mit dem Reifenwechsel ist das Auto aber längst noch nicht vollständig wintersicher gemacht, darum empfiehlt es sich, auch noch weitere Maßnahmen zu ergreifen. Wir sollten beachten, dass genügend Frostschutzmittel in die Scheibenwaschanlage gefüllt ist und gegebenenfalls das Kühlwasser frostgeschützt ist. Vorher muss aber in Erfahrung gebracht werden, welches Mischverhältnis vom Hersteller empfohlen wird. Nicht vergessen werden darf auch eine gründliche Überprüfung der Autobatterie, um festzustellen ob sie ausreichend aufgeladen ist, die Pole genug Fett haben und der Säurestand stimmt. Wer ganz sicher gehen will, kann die Batterie auch in einer Fachwerkstatt pflegen und aufladen lassen.
Weiterhin ist es in Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit von großer Bedeutung, den Lack gegen Schäden durch gestreutes Salz und Tauwasser zu wappnen. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, vorhandene Steinschlagschäden mithilfe eines Lackstifts auszubessern und zusätzlich Politur aufzutragen. Das Einfrieren der Türdichtungen kann übrigens mithilfe einer speziellen Gummipflege oder dem Auftragen einiger Glyzerintropfen verhindert werden.
Nicht vernachlässigt werden sollte auch die in Herbst und Winter erhöhte Unfall- und Pannengefahr. Es ist deshalb empfehlenswert ein Starthilfekabel und eine warme Decke mit sich zu führen. Unbedingt sollten auch Ersatzreifen und Verbandskasten auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Bei kaltem Wetter muss natürlich immer ein Eiskratzer für die Scheiben mit dabei sein; am Montag dieser Woche wurde er in unserer Gegen erstmals benötigt. Weitsichtig sollte man außerhalb des Autos einen Türschlossenteiser für den Notfall zu Hand haben.
Um ganz sicher zu sein, dass das Auto komplett bereit ist für die kalte Jahreszeit ist, sollte eine regionale Kfz-Werkstatt konsultiert werden. Dort werden zuverlässig alle relevanten Fahrzeugteile, von der Bremsanlage bis zu den Reifen, genauestens auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Gutes Handwerk gibt Sicherheit.




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