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Region: Übeltäter Iliosakralgelenk

Gesundheit, Ratgeber | Von | 6. März 2020

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Nicht immer die Bandscheibe: Behandlungen bei der ISG-Blockade

Iliosakralgelenk

Der Rücken ist besonders anfällig für Verletzungen.
Regelmäßige Dehnübungen können dem entgegenwirken Foto: Pixabay

Region (MB). Eine häufige Ursache für Rückenschmerzen sind Bandscheibenvorfälle. Allerdings kann der Auslöser auch an anderer Stelle liegen. Verursacher kann etwa auch das Iliosakralgelenk (ISG) sein. Die wichtige Verbindungsstelle der unteren Wirbelsäule mit dem Becken ist normalerweise relativ unauffällig, kann aber bei Entzündungen, Verschleißerscheinungen oder Instabilität starke Schmerzen verursachen. Problematisch ist, dass die bei einer Entzündung des ISG auftretenden Symptome denen eines Bandscheibenvorfalls ähneln und es somit häufig zu Verwechslungen kommen kann. Leider ist eine schnelle Erkennung nicht möglich, da das ISG-Syndrom nur eine von vielen Möglichkeiten bei Schmerzen in der unteren Lendenwirbelsäule oder im Becken ist. Zur Erkennung ist ein ausführliches Arzt-Patienten Gespräch, die Durchführung bestimmter Tests oder in manchen Fällen eine direkte Infiltration in den Gelenkspalt möglich. Eine korrekte Diagnosestellung ist wichtig, um sicherzustellen das passende weitere Therapiemaßnahmen ergriffen   werden können. Um ISG-Beschwerden entgegenzuwirken ist nicht immer eine Operation von Nöten. In vielen Fällen zeigen auch konservative Methoden wie Physiotherapie Erfolg. Ein operativer Eingriff sollte also immer erst letzter Ausweg sein. Doch auch bei den OPs gibt es entscheidende Unterschiede. Früher wurde vor allem auf spezielle Schraubsysteme gesetzt. Heutzutage wird jedoch verstärkt auf iFuseImplantate zurückgegriffen, welche zudem als Kassenleistung gelten. Dank einer speziellen Oberflächenbeschichtung verwachsen die Implantate mit den umliegenden Strukturen und geben dem ISG dank ihrer dreieckigen Form und dem festen Titankern neuen Halt.  In vielen Fällen lassen die Schmerzen bereits kurze Zeit nach dem Eingriff nach.



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