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Richtige Gummis für die frostige Jahreszeit

11. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Mobil & Kfz |

Richtige Gummis für die frostige Jahreszeit

Wer rechtzeitig Winterreifen aufzieht, muss sich beim ersten Schneefall keine Sorgen machen
| Foto: Württembergische
Versicherung

Fahrzeuge jetzt auf Frost vorbereiten / Richtlinie: Winterreifen von O bis O – Oktober bis Ostern
Region (MB). Schon bald machen wieder Nebel, Schnee und Glatteis Autofahrern das Leben schwer. Wer seinen Wagen jedoch früh genug für die kalte Jahreszeit fit macht, muss sich beim ersten Schneefall keine Sorgen machen. Diese Maßnahmen sollten Autofahrer vor dem Wintereinbruch an ihrem Fahrzeug vornehmen.
Um auch bei Schneeglätte, -matsch sowie Eis- und Reifglätte sicher unterwegs zu sein, schreibt die Straßenverkehrsordnung (StVO) besondere Reifen vor. Das können Winterreifen, Allwetter- oder Ganzjahresreifen sein – erkennbar an der M+S-Kennzeichnung für Matsch und Schnee. Winterreifen, die älter als sechs Jahre sind oder eine geringere Profiltiefe als 4 mm aufweisen, sollten nicht mehr aufgezogen werden. Zu alte oder abgefahrene Reifen verfügen auf schneebedeckter Fahrbahn unter Umständen nicht mehr über ausreichend Bodenhaftung. Wer bei winterlichen Wetterverhältnissen ohne diese Bereifung unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro und einem Punkt im Verkehrszentralregister rechnen. Behindert ein Autofahrer dadurch den Verkehr, beträgt das Bußgeld sogar 80 Euro. Kommt es zum Unfall, kann es erhebliche Leistungskürzungen der Kfz-Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit geben.
Stets gute Sicht
Neben der Bereifung ist auch die Kontrolle der Scheibenwischanlage unausweichlich. Spröde Gummilippen der Wischerblätter können bei Schneematsch und Salzwasser Schlieren auf der Scheibe bilden, die die Sicht erheblich beinträchtigen. Deshalb empfiehlt es sich, sie rechtzeitig auszutauschen. Für eine klare Sicht sollten Autofahrer zudem immer ausreichend Scheibenwaschwasser eingefüllt haben. Das Mischen mit geeignetem Frostschutzmittel verhindert das Festfrieren auf der Scheibe.
Weniger kratzen
Damit die Windschutzscheibe über Nacht nicht vereist, kann ein großes Handtuch oder Laken darüber gespannt werden. Bei den übrigen Scheiben hilft zum Beispiel ein Gemisch aus drei Teilen Essig und einem Teil Wasser. Wird die Essig-Wasser-Lösung mithilfe eines Zerstäubers über die vereisten Scheiben gesprüht, fällt das Kratzen anschließend viel leichter. Das Gemisch kann auch schon abends auf die Scheiben aufgesprüht werden, um der Eisbildung über Nacht vorzubeugen.
Und immer beachten: Alle Fenster müssen für den Rundumblick freigekratzt werden!
Zudem sollten Autofahrer darauf achten, regelmäßig Scheinwerfer und Heckleuchten zu reinigen. Beim winterlichen Schmuddelwetter bildet sich schon nach wenigen Kilometern ein Schmutzfilm auf den Scheinwerfern, der die Sichtweite deutlich verschlechtern kann.
Geschmeidige Gummis
Türdichtungen können zum Beispiel mit Glyzerin oder Silikon frostsicher gemacht werden. So wird verhindert, dass die Gummilippen am Blech festfrieren. Bei entsprechenden Temperaturen können es sich Autofahrer mit Türschlossent-eiser in der Jackentasche, zum Beispiel einem Grafitspray, einfach machen. Will der Fahrer den Enteiser direkt am Auto aufbewahren, bietet sich die Tankklappe an – im Handschuhfach nutzt er nichts.

CGA Verlag
Author: CGA Verlag




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