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Stadthalle Cottbus - Märkischer Bote
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1 Jahr – 8.760 Stunden – 525.600 Minuten: LIVElos

12. März 2021 | Von | Kategorie: Region |

Grüner Pause-Button als Zeichen der Hoffnung / Am 11. März 2020 lief in der Stadthalle die letzte Show.

Region (MB) In diesen Tagen jährt sich der Lockdown anlässlich der Corona-Krise zum ersten Mal. In vielen Veranstaltungshäusern wurde seit Anfang März 2020 nicht mehr das Licht für Live-Produktionen angeschaltet, die Mikrofone blieben stumm. Unzählige Dienstleister der Branche, Künstler und Solo-Selbständige sind in der Zwischenzeit massiv von der Krise und einer drohenden Insolvenz bedroht. Auch in der Stadthalle Cottbus bleiben die Lichter aus: Am 11. März 2020 gab es mit „Lord of the Dance“ die letzte Live-Veranstaltung vor dem Lockdown.
Ein grüner Pause-Button wird jetzt zum Zeichen der Hoffnung: „Um weiter auf die Situation der Branche aufmerksam zu machen und in diesen schweren Zeiten ein positives Signal zu senden und die Menschen zu ermutigen, bereits gekaufte Tickets zu behalten bzw. auch neue Veranstaltungstickets zu erwerben, unterstützen wir die Aktion ‘525.600 Minuten LIVElos’, sagt Daniela Kerzel, Geschäftsführerin der Congress Messe und Touristik GmbH Cottbus (CMT). Initiiert wird die Aktion durch den Branchenverband EVVC – Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V., in dem die CMT Mitglied ist. Die Chefin betont: „Mit dem Pause-Button im grünen Plakat senden wir ein Zeichen der Hoffnung auf einen baldigen Re-Start.“
Auf die Aktion und den Jahrestag ohne Live-Veranstaltung aufmerksam machen 100 Plakate und eine Lichtinstallation ab Donnerstag in der Stadthalle. „Auch für uns ist diese Motivation wichtig“, so Kerzel weiter, „denn sie gibt auch uns die Hoffnung, dass es bald wieder losgeht. Die Planungen für kommende Veranstaltungen in der Stadthalle, der Messe Cottbus und im Spreeauenpark laufen bereits auf Hochtouren.“ Der Weg zurück zum Live-Erlebnis ist seit Monaten Thema der EVVC, gemeinsam mit anderen führenden Verbänden im Forum Veranstaltungswirtschaft für die Organisation des Restarts – die Wiederaufnahmen des Veranstaltungsbetriebes. Erst jüngst hat das Forum Veranstaltungswirtschaft mit dem „Manifest Re-Start“ ein Konzept vorgelegt, auf dessen Grundlage die einheitliche und verlässliche Planung und Durchführung von Veranstaltungen wieder ermöglicht werden kann. Oberstes Ziel der Verfasser ist es, unter Berücksichtigung aller Erfordernisse des Hygiene- und Infektionsschutzes Veranstaltungen zu einem sicheren Raum für alle Teilnehmer zu machen.
Kern des Manifests ist eine Genehmigungsmatrix. In dieser Matrix sind grundlegende Pakete von Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen sowie progressive, inzidenzbasierte Risikostufen definiert, die einem angenommenen nach wie vor dynamischen Infektionsgeschehen Rechnung tragen. Auf Basis der Genehmigungsmatrix könnten Veranstalter und Behörden ermitteln, in welcher Risikostufe, unter welchen allgemeinen und besonderen Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen und mit welchen Kapazitäten Veranstaltungen jeweils zulässig sind.
Die Branche hofft nun auf die baldige Umsetzung des Vorschlags, um dem Publikum wieder echte „Gänsehautmomente“ bei Live-Produktionen bieten zu können.

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