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Der MC Spremberg will auch im neuen Jahr wieder richtig Vollgas geben

Spremberg | Von | 15. Januar 2016

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Legendär sind natürlich die Faschingsveranstaltungen des FCMC. Am 23. Januar ist es wieder soweit Fotos: MC

Verein organisiert im Sommer mit der siebten Lausitz-Classic-Tour besonderen Höhepunkt:
Spremberg (trz). Was haben Räuberhauptmann Lauermann, Spreenixe, Oldtimerfreunde und die FCMC-Karnevalisten gemeinsam? Na, sie bilden das Grundgerüst eines der mitgliederstärksten Vereine der Perle der Lausitz. Rund 120 Köpfe zählt der MC Spremberg derzeit, die meisten davon sind Oldtimerfreunde. Kein Wunder, besitzen doch die Fahrzeuge aus Opas und Uropas Zeiten einen unwiderstehlichen Charme. Mehr noch: In diesem Jahr wird es einen ganz besonderen Höhepunkt geben, kündigt Vorsitzender Dr. Jürgen Hübner, der den MC bereits seit 2005 führt, an. Nämlich die inzwischen siebte „Lausitz-Classic-Tour“. Vom 17. bis 19. Juni werden auf dem Spremberger Vereinsgelände, also dort, wo einst das Kraftwerk Trattendorf Strom produzierte, bis zu 150 Oldtimer zu bewundern sein. Zwei Touren stehen laut den Organisatoren vom MC Spremberg und dem befreundeten MC Lübbenau zur Auswahl: die erste in Richtung Großräschen/Altdöbern, die zweite nach Reichwalde und Rietschen. Mit einem der ältesten Fahrzeuge dürfte dabei MC-Sympathisant Harro Falkenbach aufwarten. Sein Wanderer W 3 bringt es mittlerweile auf über 100 Jahre.
Nach Brasilien
Neben den Oldtimern befassen sich die MC-Leute natürlich auch mit dem Fasching. Der Jahreshöhepunkt steht indes unmittelbar bevor: Bereits am 23. Januar steigt im Bergschlösschen der FCMC-Fasching. Diesmal geht es übrigens nach Südamerika, denn das Sessionsmotto lautet „Vom Amazonas bis zum Zuckerhut, der FCMC hat Samba im Blut“. Darüber hinaus stellen die  Narren Jahr für Jahr ebenso den Kinder-, Senioren- und Behindertenfasching auf die Beine.

 


Figuren beleben
Was wäre Spremberg ohne seine historischen Figuren? Ohne Räuberhauptmann Lauermann mit seiner Bande? Ohne Mutter Birnbaum? Ohne die vielen weiteren Protagonisten? Sicherlich ein ganzes Stück ärmer. Denn die Figuren beleben zahlreiche Veranstaltungen in der Stadt, vom Mai- über das Heimat- bis zu den vorweihnachtlichen Lichterfesten. Apropos Heimatfest: Jürgen Hübner wünscht sich nichts sehnlicher, als das die legendäre Burgparty wieder Bestandteil wird. Sein MC stellt dabei Stadtwache, Räuber und Marketenderinnen. Und es sei auch denkbar, dass es mittelfristig ein neues Lauermann-Spektakel geben könnte. Zumindest die Kulissen vom letzten seien noch vorhanden. Dies sorgte im Sommer 2001 anlässlich der Spremberger 700-Jahr-Feier für Furore. Möglicherweise könnte ein neuerliches Spektakel der Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe bilden, ähnlich der Burger Sagennacht im Spreewald. Darüber hinaus befasst sich der MC Spremberg mit der Verkehrserziehung. Neben den obligatorischen Verkehrsteilnehmerschulungen für Erwachsene werden die Viertklässler im sicheren Umgang mit dem Fahrrad ausgebildet. Pro Jahr unterrichtet der Verein um die 30 Kinder, früher waren es viermal so viel. „Wir wollen das Interesse dafür wieder stärken“, gibt Jürgen Hübner die Marschrichtung vor.
Nicht zuletzt beabsichtige der Verein die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft „Junge Kfz-Techniker“. Die zehn- bis elfjährigen Schüler hätten dann die Möglichkeit, unter fachlicher Anleitung an alten Fahrzeugen zu basteln und deren Motoren wieder zum Laufen zu bringen. Das Interesse seitens der Schulen sei bereits enorm. Öfter erreichten den MC entsprechende Anfragen. Mit Beginn des Schuljahres 2016/2017 solle es nun losgehen.
Kurzum: Der Motorsportclub Spremberg e.V., wie der inzwischen 55-jährige Verein mit vollständigem Namen heißt, will auch im Jahr 2016 wieder ordentlich Vollgas geben.



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