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NEUE BÜHNE: „Keiner weiß, wo die Reise hingeht“

Senftenberg & Seenland | Von | 29. April 2016

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Neben dem neuen Logo (hier links zu sehen) präsentierte Intendant Manuel Soubeyrand am Mittwoch, 27.4.  zahlreiche Premieren für die Spielzeit 2016/17, einen überarbeiteten Internetauftritt und einen Ball zum 70. Theatergeburtstag Fotos: ysr

NEUE BÜHNE Senftenberg feiert 70 Jahre:
Neues Logo, neuer Internetauftritt und ein Ball:
Zum Jubiläumsjahr leistet sich die NEUE BÜHNE Senftenberg  gewissermaßen eine Verjüngungskur. Zum 70. erstrahlt die „alte Dame“ in frischem, überraschend farbigem Gewand. Modern und abgespeckt und ganz ohne Schaufelrad soll das neue Logo Spiel für Gestaltungsvielfalt geben und damit auch die Bandbreite des Ensembletheaters widerspiegeln. Welche weiteren Höhepunkte das Publikum in der Jubiläumsspielzeit erwartet, verriet uns Intendant Manuel Soubeyrand im Interview:
Das neue Logo ist sehr schlicht und modern. Hat es sofort bei allen Beteiligten positiven Anklang gefunden?
Kontroverse Stimmen gibt es immer, wo viele Meinungen aufeinander treffen. Letztlich aber führt der Weg zum Theater nicht über ein Logo sondern darüber wo es steht.
Als einer der wenigen sind Sie mit Ihrer Mutter in die DDR eingewandert, sind den Weg vom Melker zum Intendanten gegangen. Sind Sie generell jemand der gern ungewöhnliche Wege geht?
Die Überraschungen in meinem Leben haben einfach gezeigt, dass Dinge oft gut passen. Wichtig ist die Bereitschaft, sich auf eine Sache einzulassen.
Auch Ihr Umzug ins Seenland?
Als Preuße passe ich gut nach Brandenburg. Echter Lausitzer werde ich wohl nie. Das wird man, wie ich gelernt habe, erst in zweiter oder dritter Generation.

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Diesen Sonntag (1. Mai) lädt die NEUE BÜHNE Senftenberg aufs Theatergelände ein. Um 13 Uhr wird das neue Theaterlogo offiziell vorgestellt. Neben einem buntem Markttreiben, dem Maibaumklettern und Musik werden Spielpläne vorgestellt und Theaterführungen angeboten

Sind Sie dennoch ein Stück weit hier angekommen?
Wir fühlen uns sehr wohl hier, haben ein Häuschen gekauft. Und meine Kinder haben erst kürzlich gesagt: Papa, wir wollen hier nicht mehr weg.
Sie haben als Bühnentechniker gearbeitet, als Schauspieler, führen Regie… Wo fühlen Sie sich am Wohlsten?
Ich war schon immer ein Bühnenmensch. Entscheidend ist dabei nie die Größe des Publikums gewesen.
Hatten Sie vor zwei Jahren Ziele als Sie die Intendanz antraten?
Ich wollte das Theater gern noch ein bisschen mehr mit der Region verbinden, die Vielseitigkeit weiter ausbauen.
Konnten Sie Ihre Ideen umsetzen?
Wir sind auf einem guten Weg. Die NEUE BÜHNE ist mehr als ein Theater. Wir verstehen uns als zentrale Kultureinrichtung, decken ein großes Repertoire ab.
Bereitet Ihnen die näherrückende Kreisgebietsreform Bauchschmerzen?
Eigentlich nicht. Aktuell weiß niemand wohin die kulturpolitische Reise hingeht. Ich verlasse mich auf die Aussagen der Kulturobrigen und darauf, dass wir weiterhin das machen können, was wir wollen, nämlich Theater.
Was erwartet das Publikum in der Jubiläumsspielzeit?
Wir riskieren noch einmal mehr. Es wird acht Premieren und zwei Uraufführungen geben, wir werden Lausitzer Geschichten auf die Bühne bringen und eine Filmadaptation der „Bornholmer Straße“ und wir laden zum Tanz.
Es wird also gefeiert?
Am 24. September hat der Theaterball Premiere. Dazu werden wir im Saal alle Zuschauerplätze ausbauen. Das Publikum erwarten zwei Stücke und in einem zweiten Teil kulinarische Höhepunkte und ein rauschendes Fest bei dem die Gäste selbst die Hauptattraktion darstellen. Eine einmalige Gelegenheit und eine Anlehnung an die großen Silvesterveranstaltungen.
Toi, toi, toi für die neue Spielzeit
Das Gespräch führte Y. Simon-Redlich



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