Einsamkeit im Alter im Fokus des Seniorenbeirates / Zusammenarbeit soll gestärkt werden.

Cottbus (MB). Am 18. März nahm die Dezernentin für Soziales, Jugend, Bildung und Kultur, Eike Belle, an der Sitzung des Seniorenbeirates der Stadt Cottbus teil. Im Mittelpunkt stand das Thema Einsamkeit im Alter – eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung, die zunehmend an Bedeutung gewinnt.
In Cottbus leben derzeit mehr als 27.000 Menschen über 65 Jahre. Die Stadt bietet bereits zahlreiche Unterstützungsangebote, darunter Beratungsstellen, Seniorentreffs, Begegnungsstätten, Nachbarschaftshilfen sowie Bewegungs- und Begegnungsprojekte in den Stadtteilen. Gemeinsam mit den Beiratsmitgliedern würdigte Eike Belle bestehende Initiativen und diskutierte Möglichkeiten, wie der Seniorenbeirat noch stärker zur Prävention von Einsamkeit beitragen kann.
Der Seniorenbeauftragte der Stadt, Dr. Normen Franzke, betonte, dass die Sitzungen des Beirates öffentlich sind und sich an alle Cottbuser richten. „Was braucht es, um Einsamkeit im Alter wirksam entgegenzusteuern?“, rief er zur aktiven Beteiligung auf. Ziel sei es, mehr Teilhabe zu ermöglichen und auch jene Menschen zu erreichen, die bislang nur schwer Zugang zu Angeboten finden. Dezernentin Belle unterstrich die gemeinsame Verantwortung von Stadt, Zivilgesellschaft und engagierten Akteuren: „Die Bekämpfung von Einsamkeit im Alter ist eine gemeinsame Aufgabe. Der Seniorenbeirat ist dabei ein wichtiger Partner, um Bedarfe sichtbar zu machen und Lösungen zu entwickeln.“
Die Stadt Cottbus will künftig die Zusammenarbeit weiter stärken, Angebote besser in den Quartieren verankern und ältere Menschen gezielter ansprechen, um ein selbstbestimmtes und sozial eingebundenes Leben im Alter zu fördern.
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