Balg-Mächler-Preis: Zwei Absolventen der BTU ausgezeichnet

Region (MB). Joshua Wegener und Max Risse überzeugten die Jury mit ihrer Masterarbeit “CityHubs als trimodale Logistikdrehscheiben – Zu den Potenzialen und der Ausgestaltung einer nachhaltigen urbanen Logistik Berlins”. In ihrer Arbeit entwickeln sie innovative Lösungsansätze für einen nachhaltigen Gütertransport in der Hauptstadt und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur zukunftsfähigen Stadt- und Logistikplanung. „Joshua Wegener und Max Risse haben in ihrer Masterarbeit neue und zugleich praxisrelevante Lösungen für die urbane Logistik in herausragender wissenschaftlicher Qualität aufgezeigt“, sagt Prof. J. Miller Stevens. „Es ist besonders erfreulich zu sehen, mit welchem Durcharbeitungsgrad alte und neue Gütertransportstrukturen miteinander verzahnt werden und zu einer nachhaltigen Logistik-Lösung führen. Die Arbeit hat die Auszeichnung beim Balg-Mächler-Preis mehr als verdient.“

Die Masterarbeit zeigt, wie Berlin seinen Güterverkehr klimafreundlicher und effizienter organisieren kann. Durch die intelligente Verknüpfung von Wasserstraße, Schiene und Straße entsteht ein neues, stadtweites Logistiknetz mit zentralen Umschlagpunkten. Am Beispiel des ehemaligen Hafens Mariendorf wird deutlich, wie moderne Logistik-Hubs Verkehr reduzieren und zugleich hochwertig in die Stadt integriert werden können – ein konkreter Ansatz für weniger Lkw-Verkehr und mehr Lebensqualität in Berlin. Bereits im Vorfeld wurde die Masterarbeit vom Institut für Stadtplanung der Universität als beste Arbeit des Absolventenjahrgangs ausgezeichnet. Betreut wurde die Arbeit von Prof. J. Miller Stevens, Fachgebiet Städtebau und Entwerfen, und Prof. Christine Eisenmann, Fachgebiet Infrastruktur- und Mobilitätsplanung.

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