
Abschied der Gesundheits- und Krankenpfleger nach erfolgreicher Prüfung:
Guben (MB/ysr). Erstmals hat vor gut einem Jahr im Naemi-Wilke-Stift eine Klasse mit nur acht Auszubildenden ihre einjährige Pflegeausbildung begonnen. Ursächlich für die kleine Schülerzahl waren nach Aussage des Stifts fehlende Bewilligungsbescheide durch Arbeitsagenturen und Jobcenter, die die Ausbildung mittels Bildungsgutscheinen finanzieren. Eine größere Zahl an Bewerbungen habe es gegeben. Um potentielle Teilnehmer mit genehmigten Bildungsgutscheinen nicht warten zu lassen, hat das Ausbildungsjahr mit einer kleinen Klasse begonnen. Für Schüler und Lehrkräfte ist daraus ein besonders intensives Jahr geworden mit dem Erfolg, dass von den sechs zur Prüfung zugelassenen Frauen alle bestanden haben. Mit einem Abschiedsfrühstück, sind die Absolventen in die mögliche Berufstätigkeit entlassen worden. Einige von ihnen haben schon terminierte Vorstellungsgespräche bei möglichen Arbeitgebern. Vorteil der Ausbildung ist die große Praxisnähe zum Beruf, 600 Stunden Theorie stehen 1 100 Praxisstunden gegenüber. Dabei lernen die Schüler die stationäre Krankenpflege, die Pflege in der Altenhilfe und den Bereich des ambulanten Pflegedienstes kennen. Die Kooperation mit externen Einrichtungen ermöglicht Schülern mittels Praktika sich mit möglichen Arbeitgebern bekannt zu machen, was wie die Erfahrung zeigt, förderlich für den Berufseinstieg sein kann.
An diesem Freitag ist ein neuer Ausbildungsjahrgang an der staatlich anerkannten Schule für Gesundheits- und Krankenpflegehilfe am Naemi-Wilke-Stift gestartet. Die insgesamt 40 Ausbildungsplätze teilen sich in zwei Klassen, von denen eine am 1. Oktober ihre Ausbildung beginnt.







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