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Vom Minigebirge ins Zentrum - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Vom Minigebirge ins Zentrum

21. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Spremberg |

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Ein prächtiges Gebäude in der Berliner Straße ist die einstige Pappenfabrik von Unternehmer Gustav Nitschke. Heute werden dort keine Pappen mehr produziert, dafür aber dennoch Umsatz. Denn schon seit Jahren hat sich dort ein kleines Einkaufszentrum etabliert


Berliner Straße ist eine der bedeutendsten Verkehrsachsen von Spremberg

Spremberg (trz). Sie misst gut drei Kilometer Länge und bildet das nördliche Eingangstor nach Spremberg. Da jeder, der aus Richtung Berlin mit dem Auto in die „Perle der Lausitz“ möchte, diese Trasse benutzen muss, trägt sie den Namen der deutschen Hauptstadt. Die Rede ist natürlich von der Berliner Straße. Sie beginnt am Abzweig von der Ortsumfahrung am Cantdorfer Funkmast und führt durch den Ortsteil bis ins Spremberger Stadtzentrum zur Berliner Kreuzung. Eine Reise durch diese Straße bietet nicht nur Gelegenheit für Besuche bei verschiedensten Unternehmen, sondern auch landschaftlich gesehen eine ganze Menge.

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Alexander Gerlach vom RHG Bau- und Gartenmarkt hat für jeden Handwerker die passenden Farben parat Foto: J. Schötz


Rasant bergab

Denn egal aus welcher Richtung der Reisende nach Spremberg auch kommen mag, er muss ins Tal hinunter. So auch in der Berliner Straße. Ab dem Cantdorfer Feuerwehrgerätehaus führt die Trasse für Niederlausitzer Verhältnisse rasant bergab. Wer linkerhand in Richtung des Cantdorfer Ortszentrums schaut, fühlt sich mitunter an den Thüringer Wald erinnert: Hügel mit weiten Wiesenhängen, die Dächer der Häuser versteckt im Tal. Nachdem die Berliner Straße die Kochsa, einen relativ kurzen Nebenfluss der Spree, in Höhe der Mühle gequert hat, ist der Talgrund erreicht. Anschließend führt die Straße mehr oder weniger geradeaus ins Stadtzentrum. Gesäumt wird die Nord-Süd-Achse von mehreren Kleingartenanlagen, dem alten, inzwischen sanierten Getreidespeicher sowie mehreren villenähnlichen Wohnhäusern. Eine Besonderheit in Höhe des Abzweiges Drebkauer Straße bildet die Rohrbrücke, die ins nahe Sprela-Werk führt.
Bereits vor Jahren wurde die Berliner Straße grundhaft ausgebaut. Zudem behielt sie dank der vielen neu gepflanzten Linden zumindest im mittleren Bereich ihren Alleencharakter.

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Ländliche Idylle prägt den Stadtteil Cantdorf, auf den Besucher von der Berliner Straße einen Panoramablick genießen können

Heimat vieler Firmen
Entlang der „Berliner“, wie die Spremberger die Straße verkürzt bezeichnen, sind zahlreiche Unternehmen beheimatet. Eines der bekanntesten ist der Gartenbaubetrieb von Frank Niere in Cantdorf. Die Traditionsfirma rät, den  Garten jetzt winterfest zu machen. Allerdings sollten Pflanzen nicht jetzt, sondern erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Der Grund: damit kein Frost in den Schnitt eindringen kann und die Pflanzen dann absterben. Jeder, der seinen Garten neu anlegen oder neu gestalten will, ist bei Frank Niere genau richtig: Das Unternehmen berät kompetent und führt die entsprechenden Arbeiten aus. Übrigens: Schon in rund vier Wochen lädt der Gartenbaubetrieb zur traditionellen Adventsausstellung ein.

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Markant in der Berliner Straße ist dieses Pfaffenhütchen, das jetzt im Herbst seine Früchte trägt

Riesenauswahl
Auch der RHG Bau- und Gartenmarkt befindet sich in der Berliner Straße. Für den kommenden Winter sind bereits Streusalz und Schneeschieber vorhanden. Darüber hinaus gibt es alles, was man zur Grabbepflanzung benötigt. Zudem können Grabgestecke selbst hergestellt werden. Nicht zuletzt können Kunden aus einer großen Auswahl an Zimmerpflanzen, Übertöpfen und Gartengeräten wählen. Ganz wichtig: Wer malern will, kann sich unter hunderten angebotener RAL-Farben seine individuellen Farbtöne mischen. Die Farben können sowohl innen als auch im Außenbereich zur Anwendung kommen. Auch fehlen Artikel des Malerbedarfs nicht.

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Impression vom südlichen Abschnitt der Berliner Straße. Die Trasse endet an der Berliner Kreuzung, wo noch immer die Villa Sinapius auf einen neuen Nutzer wartet Fotos: T. Richter-Zippack

Wer Fragen zu Badgestaltung und Heizungsmodernisierung beantwortet wissen will, ist bei Peter Brehm genau richtig. Der Unternehmer hat seinen Sitz im Opel-Autohaus Start in der Berliner Straße. Darüber hinaus ist Brehm der richtige Ansprechpartner bei allen Fragen zu erneuerbaren Energien sowie zur Wartung von diversen Heizungs- und Sanitäranlagen.
In der Berliner Straße befindet sich auch eine traditionelle Spremberger Glaserei. Dort werden verschiedenste Arbeiten, die von der kleinsten Reparatur bis zur aufwendigen Glasfassade reichen, angeboten. Zudem ist auch eine Verglasung mit Kit möglich, teilt Geschäftsführer Wolfgang Schröder mit. Ebenso stellen Sonderzuschnitte an Gläsern kein Problem dar. Die Kunden erhalten Dächer- und Terrassendächer sowie Fenster und Türen aus einer Hand, ebenso Bauelemente für innen und außen. Das fünfköpfige Team der Firma „Systeme in Glas“ ist seit einem halben Jahrzehnt an der Berliner Straße zu Hause. Das Unternehmen selbst gibt es bereits seit dem Jahr 1999.




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