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Branitzer Siedlung liegt bei Bauherren hoch im Kurs

Cottbus | Von | 21. September 2018

Cottbuser Stadtteil schaut auf erfolgreiche Geschichte zurück und in vielversprechende Zukunft voraus.

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Die Pyramidenstraße gilt als das Tor zur Branitzer Siedlung. Im vergangenem Jahr wurden hier und in anderen Straßen der Siedlung die Trinkwasserleitungen aufwendig erneuert. Die einstige Mischsiedlung ist heute eine reine Wohnsiedlung | Foto: Mathias Klinkmüller

Cottbus (mk). Schmucke Eigenheime. Gepflegte Vorgärten. Die Branitzer Siedlung wirkt auf den ersten Blick wie ein Dorf mitten in der Stadt. Allein das Fehlen von landwirtschaftlichen Betrieben und Höfen macht klar, dass dies nicht so ist. Aus dem einstigen Mischgebiet wurde vor Jahren ein reines Wohngebiet. Auf einigen Höfen ist aber noch Handwerk vorzufinden.
Die Pyramidenstraße als Tor zur Siedlung kann sich sehen lassen. Neben neuen Trinkwasserleitungen wurde im vergangenen Jahr auch die Straße angepackt. Das dörfliche Flair, die Nähe zum Branitzer Park und zur Stadt machen die Siedlung, welche 1934 nach Cottbus eingemeindet wurde, so attraktiv.
Künftig wird der Cottbuser Ostsee gleich nebenan für noch mehr Bauherren sorgen, die hier ihr Haus bauen wollen. Was fehlt sind allerdings Baugrundstücke. Dort, hinter dem Ortsausgangsschild, standen einst Gewächshäuser. Berliner Investoren wollen hier 150 Eigenheime entstehen lassen. Doch das Land sei kein Bau- sondern Gartenland, teilt die Stadt mit. Der Außenpark des Branitzer Parkes habe für Cottbus eine besondere Bedeutung. Schließlich soll der UNESCO-Titel her. Unternehmer in der Siedlung wie der Modefriseur Dirk Rossow würden sich über weitere Eigenheime und ein Anwachsen der Siedlung freuen. Im vergangenen Jahr feierte der Betrieb 40. Geburtstag. Die
Verbundenheit zum Stadtteil ist groß. Gleich drei Lehrlinge werden hier in der Forster Straße derzeit ausgebildet. Für großen Zuzug hat bereits das „Gut Branitz“ gesorgt, wo die leerstehende Hotelanlage nun zu einem Wohnparadies geworden ist.
Auf diesem Gelände ist auch die „Hauskrankenpflege Lebensfluss“ seit über einem Jahr zu finden. Inhaberin Katja Dworatzek kümmert sich mit ihren neun Mitarbeiterinnen sowohl um die Bewohner des Gutes als auch der Siedlung und Cottbus.
Vor allem das Angebot der Bezugspflege sei selten geworden, sagt sie. Ob Begleitung auf
dem Weihnachtsmarkt, ins Theater zum Schwimmen oder gar zum Arzt wie erst kürzlich bis nach Berlin – ihr Team kümmert sich um die Patienten. Auch die Versorgung mit Insulin für junge Menschen oder die Diabetisschulung gehören zu den Aufgaben der Hauskrankenpflege Lebensfluss.

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