Burger wollen eine Mehrzweckhalle

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Siegbert Budischin, Ira Frackmann

Zwei Kandidaten für die Bürgermeister-Wahl
Burg (mk). Die Burger Rechtsanwältin Ira Frackmann (CDU) möchte am 25. Mai Bürgermeisterin des Kurortes werden. Da sie sehr oft raus zu ihren Mandanten fährt, kennt sie den Ort und die Menschen sehr gut, sagt sie. Hier sieht sie vieles, was sie gerne ändern würde. So kritisiert die Kandidatin, dass der Kurort zunehmend verschandelt werde. Durch den Bau verschiedenster Gebäude in der vergangenen Zeit gehe der spreewaldtypische Charakter des Ortes zunehmend verloren. Zudem sieht sie für den Kurort auch noch Potenzial, für mehr Sauberkeit zu sorgen. „In anderen Kurorten werde bereits am frühen Morgen für Sauberkeit gesorgt“, sagt die 44-Jährige. Zudem hat sie sich den Ausbau des kulturellen Lebens vorgenommen. Ab 19 Uhr sei im Kurort nicht mehr viel los, sagt sie. Ein Kurort müsse aber auch abends belebt werden, wünscht sie sich. Ein großes Projekt sei auch der Bau einer Mehrzweckhalle an der Schule. „Die Schule braucht diese Halle unbedingt“, sagt die Kandidatin. Auch der 56-jährige Diplom-Landwirt Siegbert Budischin sieht im Bau der Mehrzweckhalle das wichtigste Projekt für den Ort. Der Öko-Landwirt sieht neben dem Tourismus vor allem die Landwirtschaft für Burg als wertschöpfend an. „Der Dorfcharakter müsse erhalten werden“, fordert er und ergänzt: „Die Natur ist unserer größter Schatz“. Deshalb wolle er sich auch dafür einsetzen, dass die 300 Außengehöfte den
Charakter einer ländlichen Wirtschaft zeigen. Zudem will er die sorbisch-wendische Kultur unterstützen. 40 Jugendliche bekennen sich hierzu. Für diese möchte er eine Räumlichkeit schaffen. Auch eine bürgernahe Verwaltung mit kurzen Wartezeiten will er in Burg etablieren. Zur 750-Jahrfeier im kommenden Jahr werde Burg noch schöner werden, verspricht der 56-Jährige. So sollen 50 Heuschober den Ort schmücken.
Beide Kandidaten erklären ausdrücklich, für Bürgervorschläge jederzeit offen zu sein.


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