Bürger können ab sofort den Cottbuser Flächennutzungsplan einsehen.
Cottbus (MB). Wie werden Flächen in der Stadt Cottbus in den kommenden Jahren bis 2035 entwickelt? Wie kann das städtische Territorium ökologisch weiter ausgestaltet werden? Was kann oder soll für die soziale oder sportliche Infrastruktur getan werden? Solche und andere Fragen und mögliche Antworten werden im Rahmen der Flächennutzungsplanung sowie der Landschaftsplanung erörtert und abgewogen. Bürger haben ab sofort Gelegenheit, die Vorentwürfe der Pläne in Augenschein zu nehmen und zu beurteilen. Die frühzeitige Bürgerbeteiligung ist bis zum 12. Mai möglich. Zudem gibt es Ende April eine öffentliche Informationsveranstaltung im Stadthaus. Die Dokumente sind online unter www.cottbus. de/offenlage abrufbar. Die Unterlagen können zudem in Aushängen im Foyer des Technischen Rathauses, Karl-Marx-Straße 67, eingesehen werden. Beide Pläne haben einen Bearbeitungsstand von Juli 2016. Mit der frühzeitigen Bürgerbeteiligung sollen erste Anregungen, Hinweise und Ideen der Einwohner gesammelt werden und in die Planungen einfließen. Zudem werden bis zur formalen Offenlage der abschließenden Entwürfe im Jahr 2018 weitere Entscheidungen der Stadtverordneten oder andere Planungsdokumente – wie beispielsweise die Potenzialanalyse zum Cottbuser Ostsee – fortlaufend eingearbeitet. Bürger können Anregungen und Hinweise sowohl auf der Internetseite als auch bei den Empfängen beider Rathäuser einreichen. Diese werden danach aufgearbeitet, fachlich betrachtet und in die Dokumententwürfe eingearbeitet.
Weitere Informationen zum Planungsprozess und der Komplexität der Materialien gibt es auf einer öffentlichen Veranstaltung am 27. April im Saal des Stadthauses. Ab 18 Uhr werden dort Vertreter der zuständigen Fachbereiche der Stadtverwaltung sowie des Planungsbüros zum Verfahren Auskunft geben und Fragen von Grundstückeignern, Bewirtschaftern von Flächen und interessierten Bürgern beantworten. Eine umfassende inhaltliche
Erörterung einzelner Fragen kann an diesem Abend jedoch nicht erfolgen. Dazu können aber bei Bedarf gesonderte Termine in den Fachbereichen vereinbart werden. Beide Pläne werden voraussichtlich im II. oder III. Quartal 2018 ausgelegt.
Schreibe einen Kommentar