



Mehrere Jubilare feiern in der August-Bebel-Straße / Festwoche in der „Lodka“:
Cottbus (bw). Die August-Bebel-Straße flankieren gut erhaltenen Miets- und Bürgerhäuser, die bereits am Ende des 19. Jahrhunderts eine geschlossene Bebauung ergaben. Neben der Wohnbebauung findet man mit der Nr. 24 die 1903 eingerichtete Niederlassung der Schultheiß-Brauerei Berlin-Dessau, einen Verwaltungsbau. Nach dem 2. Weltkrieg zog hier der Konsumverband ein und die Grundstücke mit den Produktionsanlagen wurden zur Spirituosen- und Getränkeproduktion genutzt. Natürlich findet auch das Handwerk seinen Platz. Mit besten Leistungsangeboten kann seit mehr als zehn Jahren der Fliesenleger-Fachbetrieb von Alexander Matterna überzeugen. Der Familienbetrieb hat sich ganz auf individuelle Aufträge und das Verarbeiten von Naturstein spezialisiert, das von der Badsanierung bis zur Terrassen- und Treppengestaltung reicht. Inhaber Alexander Matterna weiß, dass es oftmals auf die Feinheiten ankommt, die richtige Wirkung zu erzielen. „Wir sind dabei sehr flexibel und können deshalb auch komplizierte Wünsche unserer Kunden erfüllen.“
Ein weiteres Gebäude ist heute wieder ein Schmuckstück: In der Nr. 82, dem Wendischen Haus Cottbus, haben das sorbische Kulturinformationszentrum Lodka, die Domowina – Bund Lausitzer Sorben e.V., die Stiftung für das sorbische Volk und weitere sorbische Kultureinrichtungen ihren Platz gefunden. Neben administrativen Aufgaben ist das Haus in den 25 Jahren seines Bestehens und Wirkens Heimstatt vieler kultureller Höhepunkte geworden und aus dem Veranstaltungskalender der Stadt nicht mehr wegzudenken. Regelmäßig finden hier Ausstellungen, Konzerte, Tagungen und natürlich Treffen von Vereinen und Interessengemeinschaften statt. In der Festwoche aus Anlass des 25-jährigen Bestehens vom 2. bis zum 5. Juni sind unterschiedliche Veranstaltungen geplant. Domowina-Regionalsprecherin Karin Tschuck freut sich auf die Gäste. „Der Domowina-Verlag lädt am Dienstag (2.6., 13 Uhr) zum Antiquariat mit sorbischer Literatur ein, und ein vergnüglich literarisch-musikalischer Abend mit Jurij Koch beginnt dann um 19 Uhr. Am Donnerstag sind Schüler der 10. Klassen des Niedersorbischen Gymnasiums mit einem Projekttag im ganzen Haus zu Gast. Ab 17.30 Uhr ist ein sorbischer Skatabend organisiert.
An die offizielle Festveranstaltung am Freitag (5.6.) schließt sich ein Hoffest für alle Interessierten, veranstaltet von der Cottbuser Domowina-Ortsgruppe, ab 15 Uhr an.“ Also, eine Geburtstagswoche für alle Cottbuser und ihre Gäste.
Das 25-jährige Dienstjubiläum feiert auch Uhrmachermeister Dirk Weschke in der Lausitzer Straße. „Am 28. Mai 1990 habe ich hier meine Werkstatt eröffnet und mit dem Handel von Uhren begonnen“, erinnert sich der Uhrmachermeister. „Die Werkstatt war schon immer das Herzstück meines Unternehmens. Ausgebildete Uhrmacherinnen garantieren besten Service, und bei uns gilt das Motto ‚geht nicht, gibt’s nicht’. So manches Uhrwerk, gleich welcher Marke oder welchen Alters, hat in unseren Händen wieder das Laufen gelernt.“ Viele zufriedene Kunden wissen das zu schätzen, und wenn es dann doch ein neuer Zeitmesser sein soll, bieten Vitrinen und Auslagen eine große Auswahl. Traditionelles und Heutiges haben hier ihren Platz, eben beim Fachmann.







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