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Cottbus: Im Märzen den Bauer erleben

13. März 2020 | Von | Kategorie: Cottbus |

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Eine Radtour ist die schlauste Variante, den Lausitzer Lenz zu begrüßen

Cottbus: Im Märzen den Bauer erleben

Burg war letztes Jahr im Fontane-Rausch, aber auch in dieser Saison grüßt der Ort seine Gäste mit Lust an Nostalgie Foto: hnr.

Cottbus (ik). Es hat noch (oder wieder?) Gültigkeit, das Lied vom Bauern, der „im Märzen die Rösslein einspannt“. Wer sich jetzt auf den Weg macht rund um Cottbus, Senftenberg oder Richtung Spreewald, hat guten Chancen, das zu erleben. Denn traditionelle Landwirtschaft erblüht als Hobby. Oft sind es historische Trecker, die dann das Ackergerät ziehen, aber nicht selten auch wieder Pferdegespanne. Wir laden Sie ein, zu radeln oder im Auto ein Stück hinaus zu fahren und dann zu wandern, vielleicht auch mit Freunden einzukehren.
Dicht vor den Toren von Cottbus liegt Hänchen, gut über Kolkwitz auf einem Radweg zu erreichen. Der „Böhmische Rasthof“ hier hat lange schon einen klangvollen Namen, unter anderem wegen seiner authentischen tschechischen Knödel. Wer weiter radelt, etwa über einen schönen Weg Richtung Leuthen, sollte nicht zu viel davon essen; sie liegen schwer im Magen.  Eine andere Tour durch schon  grünende Wiesen und Teichlandschaft führt über Gulben nach Werben und weiter bis nach Burg im Kern des Spreewaldes. Mit einer Länge von etwa 25 Kilometern ist das für geübte Radler eine zumutbare Aufgabe am Beginn der Saison. Man sollte aber früh starten, denn da folgt ja noch der Rückweg, und es wird vorläufig noch früh dunkel.
Ein Teilziel der Tour könnte die bekannte „Radlerscheune“ sein, eine am Europawanderweg, Spreeradweg und Gurkenradweg gelegene Pension und Gaststätte. Sie bietet  einen angemessenen Imbiss, aber auch die Gelegenheit, aus dem Auto aufs Rad umzusteigen. Von der Fahrradvermietung inklusive Tandem- und E-Bike-Angebot bis hin zum Pannenservice, Gepäcktransfer, Radwanderführer oder gar gestalteten Grillfahrten steht hier viel im Programm. Nun könnte der Ausflug dem jungen Fontaneweg (sehr gut ausgeschildert!) folgen oder einfach zum Burger Hafen an der großen Mühle oder noch ein Stück weiter zum Bismarckturm führen. Wer Glück hat, trifft dort auch Siegfried Malk, der das wendische Leben in allen Details erklärt. Viel Spaß!

 




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