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Cottbus: Immer um die Oberkirche herum… - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Cottbus: Immer um die Oberkirche herum…

8. April 2016 | Von | Kategorie: Cottbus |

Cottbus: Immer um die Oberkirche herum…

Dieses imposante Gebäude kann auf eine interessante Geschichte verweisen, denn bereits 1698 stand hier ein Wohnhaus. Darin befindet sich heute das griechische Restaurant „Mythos“

Sandower Straße schlängelt sich in Richtung Osten / Am Schlossberg entsteht neues Stadtviertel:
Cottbus (bw). Drei Straßenzüge sind es, die sich seit Jahrhunderten am Cottbuser Altmarkt treffen und somit ein Kreuz von Handelswegen in unterschiedliche Richtungen bildeten: die Berliner Straße in westliche Richtung, die Spremberger Straße in den Süden und die Sandower Straße nach Osten. Hier gelangte man nach Forst, in die einstige Weinstadt Guben, nach Frankfurt an der Oder und weiter bis nach Breslau, heute Wrocław. Interessant ist auch, dass die „Sandower Straße“ in ihrem heutigen Verlauf erst 1892 so benannt wurde und sich im engen Bogen um die Oberkirche herumschlängelt.

An der Ecke zum Gerichtsplatz lädt der Naturkostladen „Ährenkranz“ ein, aktuelle Angebote  kennenzulernen. Wer sich gesund ernähren will, ist hier genau richtig. Dies beginnt bereits bei der Beratung, die Inhaber Alexander Schömmel und sein Team gerne anbieten. „Derzeit ist unsere vegetarische Bio-Küche sehr gefragt“, erklärt der Fachmann für gesundes Essen. „Wir verwenden nur regionale Erzeugnisse und alles wird vor den Augen der Gäste zubereitet. Frischer geht es wirklich nicht!“ Der besonders zur Mittagszeit gut besuchte Imbiss ist ein deutliches Zeichen, dass Suppen und Salate schmecken.
Die Geschichte der Nummer 45 beginnt erst zu Beginn des vorigen Jahrhunderts. Hier eröffnete 1921 die „Wendische Volksbank Bautzen“ ihre erste Filiale. Das Gebäude wurde später erweitert. Am Hauseingang erinnert eine Tafel mit der Aufschrift „1927/28 – Bau des jetzigen Gebäudes durch diese Bank; die Räume zur Magazinstrasse nutzt der sorbische (wendische) Bildungsverein Maśica Serbska als kulturelles Bildungszentrum“. 1933 erfolgte auf Anweisung der Nationalsozialisten die Auflösung der Wendischen Volksbank AG und erst nach 1945 zog hier wieder ein Geldinstitut ein. Seit 1998 ist es ein privates Wohn- und Geschäftshaus.
Die „Drei Gleichen“, ein Gebäudeensemble aus dem Mittelalter, wurden vor einigen Jahren bereits restauriert und werden heute von der VR Bank Lausitz eG, einer Genossenschaftsbank mit langer Tradition, genutzt. In den historischen Räumen dieser drei nunmehr zusammengefügten Häuser werden alle Bank-Dienstleistungen bei bester Beratung angeboten. Die VR Bank Lausitz ist die größte Volks- und Raiffeisenbank im Süden Brandenburgs mit weiteren 19 Geschäftsstellen. Die Sandower Straße schlängelt sich danach weiter in Richtung Osten, um nach der Spreebrücke den Altstadtteil von Cottbus zu verlassen.




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