
Staatstheater Cottbus kündigt euphorisch die neue Saison an / 16 Premieren bis Sommer 2016
Cottbus (ha). Der renommierte Choreograf und Regisseur Jo Fabian („Der Fall des Hauses Usher“) wird den Auftakt der Spielsaison mit der Premiere „Francesco“ am 19. September gestalten, ein sinfonisches Bildertheater, das alle Sparten einbezieht. 15 weitere Premieren werden folgen. Neben Jo Fabian konnten drei weitere Gastregisseure gewonnen werden, die ihre „Handschriften“ auf die Bühne bringen. Thematisch greifen die Werke den Konflikt Kirche-Religion-Gesellschaft auf („Bunbury oder von der Notwendigkeit, ernst zu sein“), den Geburtstag des FC Energie Cottbus („Männer“ ein Fußball-Liederabend von Franz Wittenbrink) oder gesellschaftliche Machtspiele („Don Carlo“ mit dem ehemaligen Cottbuser Sänger Tilmann Rönnebeck von der Semper Oper Dresden). Das Ballett erhält die Gelegenheit, zwei Stücke des genialen Choreografen und Ballettdirektors Uwe Scholz aufführen zu dürfen und wird diese mit 15 bzw. 16 Tänzern auf die Bühne des Großen Hauses bringen.
In acht Philharmonischen Konzerten wird Evan Christ die sehr gut angenommenen Komponisten-Porträts fortsetzen, wie Sibelius und Prokofjew, und auch an den kurzen Einleitungen mit moderner Musik festhalten. Dem Zuhörer-Nachwuchs begegnet er mit einer Kooperation mit der Astrid-Lindgren-Grundschule in Cottbus. Aber auch Konzerte mit Alexander Knappe und einer Polka-Band kündigt er an.
Dr. Martin Roeder sieht viel Potential im neuen Programm, „Renner“ wie „Gräfin Mariza“, „Sonnenallee“, „Der dressierte Mann“ und viele andere präsentieren zu können. „Innerhalb der Rahmenbedingungen geht es uns wirklich gut“, sagt er. Trotz weniger Aufführungen seien die Einnahmen und Besucherzahlen gestiegen.







Schreibe einen Kommentar